Kohlschreiber im Finale von Auckland

SID
Freitag, 11.01.2008 | 09:10 Uhr

Melbourne - Davis-Cup-Spieler Philipp Kohlschreiber steht zum zweiten Mal in seiner Karriere im Endspiel eines ATP-Turniers.

Drei Tage vor Beginn der Australian Open setzte sich der Tennisprofi aus Augsburg im Halbfinale der mit 464.000 Dollar dotierten Hartplatz-Veranstaltung im neuseeländischen Auckland mit 6:2, 6:1 gegen den an Nummer drei gesetzten Juan Monaco aus Argentinien durch.

Im Finale trifft Kohlschreiber nun auf den Franzosen Julien Benneteau oder Juan Carlos Ferrero aus Spanien. Beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres, das am 14. Januar in Melbourne beginnt, bekommt es der 24-Jährige zum Auftakt mit einem Qualifikanten zu tun.

Becker trifft auf Djokovic 

Weniger Losglück hatten die anderen deutschen Profis. Die schwierigste Aufgabe in der ersten Runde der Australian Open steht Benjamin Becker bevor. Der Davis-Cup-Spieler aus Mettlach trifft auf den Weltranglisten-Dritten Novak Djokovic aus Serbien. Nicolas Kiefer spielt gegen den an Position 22 gesetzten Ferrero, gegen den er allerdings bei seinem letzten Melbourne-Auftritt vor zwei Jahren in der dritten Runde gewinnen konnte. Insgesamt stehen bislang elf Deutsche im Hauptfeld, darunter sieben Herren und vier Damen.

Zu zwei deutsch-französischen Duellen kommt es zwischen Rainer Schüttler und Arnaud Clement sowie Florian Mayer und Florent Serra. Nur Außenseiterchancen dürfte das Hamburger Talent Mischa Zverev gegen den Spanier Tommy Robredo haben. Das deutsche Herren-Feld komplettiert Michael Berrer, der auf Donald Young (USA) trifft. Bereits in der Qualifikation gescheitert sind unter anderem Alexander Waske, Björn Phau und Davis-Cup-Spieler Philipp Petzschner.

Bei den Damen hat die deutsche Meisterin Andrea Petkovic die kniffligste Aufgabe erwischt. Die 20-Jährige darf sich mit der an Position sechs gesetzten Russin Anna Tschakwetadse messen. Die deutsche Nummer eins, Martina Müller, spielt zunächst gegen die Französin Pauline Parmentier. Tatjana Malek trifft auf die Russin Jaroslawa Schwedowa, Angelique Kerber auf Maret Ani aus Estland.

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