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Bundesstützpunkt wird ausgeschrieben

SID
Mittwoch, 30.01.2008 | 14:32 Uhr
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Berlin - Als Konsequenz aus dem Pleiten-Jahr 2007 mit den erstmals verpassten Olympia-Tickets in der Rhythmischen Sportgymnastik wird ein Stützpunkt für die Nationalmannschaft unter den vier bisherigen Leistungszentren ausgeschrieben.

Insgesamt bestehe Konsens, dass alle vier Bundesstützpunkte Bremen, Fellbach-Schmiden, Halle/Leipzig und Wattenscheid erhalten bleiben, erklärte Teamchefin Birgit Guhr.

Jedoch werde sich die Aufgabenstellung der Zentren verändern. Künftig kümmern sich drei dieser Stützpunkte ausschließlich um die Entwicklung des Nachwuchses.

Neuaufbau erfolgt

Der Auswahl-Stützpunkt müsse den neuen Anforderungen entsprechend umgestaltet werden. "Diese Anforderungen umfassen die Bereiche Trainingshallen, Eliteschulen des Sports, Internat, medizinische, physiotherapeutische, psychologische und trainingswissenschaftliche Betreuung sowie eine eigene vorhandene Kaderstruktur", erklärte Birgit Guhr.

Generell werde der Neuaufbau 2008 durch eine Konzentration auf die Juniorinnen erfolgen, da diese ein gutes Leistungspotenzial und hohe Einsatzbereitschaft vorweisen würden.

"Nach den sportlichen Misserfolgen hilft es nicht zu lamentieren oder gar nach Entschuldigungen zu suchen. Eine tiefgründige Analyse der Vorbereitungen muss geschehen, um die notwendigen Schlussfolgerungen zu ziehen und den Blick nach vorne richten zu können", führte Birgit Guhr aus.

Dies habe man mit dem Entwicklungskonzept zur Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in London 2012 angegangen. Um das Ziel, bei den kommenden Spielen wieder dabei zu sein, zu erreichen, wird der Schwerpunkt der Vorbereitungen künftig auf die Gruppe gelegt.

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