America's Cup

Team Germany kämpft ums Überleben

SID
Freitag, 25.01.2008 | 13:08 Uhr
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Valencia ­ - Für die deutschen America's-Cup-Segler ist die Lage zum Verzweifeln. Dabei waren die Vorzeichen nie besser und die Chancen auf eine erfolgreiche deutsche Teilnahme unter Leitung von Jochen Schümann größer denn je.

Doch seit der Gerichtsstreit zwischen Cup-Verteidiger Alinghi (Schweiz) und Kläger BMW Oracle Racing (USA) die America's-Cup-Welt lähmt, muss Segel-Ikone Schümann einen Überlebenskampf für seine Mannschaft führen.

Weil die 33. Cup-Auflage auf unbestimmte Zeit verschoben ist, sind Segler und Landteam zum Warten verdammt. "Ich verbinde mit der Gerichtsverhandlung in New York keine besonderen Hoffnungen mehr", sagt Schümann ernüchtert. "Der 33. Cup ist 2009 nicht mehr machbar. 2011 ist weit weg. Wir müssen diese Stillstandzeit trotzdem nutzen, um die deutsche Teamplattform zu stärken und personell zusammenzuhalten."

Aus der Not eine Tugend machen 

Noch halten die Hauptsponsoren ­ die United Internet AG, Audi und Porsche Consulting ­ ihrer Mannschaft offiziell die Treue. Hinter den Kulissen jedoch werden die Fragen nach dem Sinn und Zweck des Engagements bohrender. Schümann: "Wir müssen eigene Aktivitäten entwickeln. Deshalb arbeiten wir mit anderen Teams, insbesondere mit dem britischen Origin-Team, zusammen, um noch 2008 Grand-Prix-Rennen mit den bisherigen Jachten zu organisieren."

Schümann und seine Mitstreiter wollen aus der Not eine Tugend machen. Der 54 Jahre alte dreimalige Goldmedaillengewinner bei Olympischen Spielen und zweimalige America's-Cup-Sieger erklärt: "In Planung sind mindestens drei Events in Europa. Das wäre eine super Herausforderung für unser Team. Wir können und müssen unsere Leistungsfähigkeit in offiziellen Matchraces und internationalen Serien beweisen und damit unseren Sponsorpartnern einen Gegenwert für ihr Engagement bieten."

Bis Ende Februar sollen Weichen gestellt sein 

Erste Gespräche über eine Wiederholung des erfolgreichen German Sailing Grand Prix aus dem Jahr 2006 sind mit der Stadt Kiel aufgenommen worden. Bis Ende Februar sollen die Weichen gestellt sein.

"Alle haben noch die fantastischen Segelbilder vor Augen, als erstmals die AC-Jachten auf der Kieler Innenförde zum Anfassen nahe waren", schwärmt Schümann und kündigt an: "Unsere Segler werden auch in anderen Bootsklassen international starten und ihr Talent weiter trainieren und beweisen."

Gleichzeitig führt Schümann Gespräche mit deutschen und internationalen Eignern großer Regatta-Jachten, um über Kooperationen eine kontinuierliche Präsenz und Trainingsplattform für sein Team zu erreichen. Schümann muss als starke Führungspersönlichkeit erstmals nicht auf dem Wasser, sondern vor allem an Land um eine Zukunft für sein Team kämpfen.

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