Mittwoch, 16.01.2008

Olympia als Türöffner zur westlichen Welt

Steinmeier hofft auf Öffnung Chinas

Berlin - Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hofft im Vorfeld der Olympischen Spiele in Peking auf eine Öffnung Chinas. Dies erklärte Steinmeier am Mittwoch in Berlin bei einem Treffen mit Thomas Bach, dem Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).

"Ich hoffe, wie auch der DOSB, dass die Olympischen Spiele 2008 einen Beitrag zur weiteren Entwicklung des Rechtsstaats in China leisten können", sagte der Vizekanzler nach DOSB-Angaben.

Aus Anlass der Olympischen Spiele gebe es bereits stark verbesserte Möglichkeiten der journalistischen Berichterstattung aus China sowie die Einreisemöglichkeit für 20.000 bis 25.000 Medienvertreter, erklärte Steinmeier.

Ferner habe der von der Bundesregierung initiierte Rechtsstaatsdialog insbesondere bei der chinesischen Gesetzgebung zu den Rechten von Wanderarbeitern und zum Verbot von Kinderarbeit Erfolg gebracht.

Steinmeier sicherte Bach zudem die Unterstützung der Bundesregierung für Münchens Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2018 zu. Der Bundesaußenminister betonte die positive Wirkung von sportlichen Großveranstaltungen und insbesondere Olympischer Spiele in Deutschland.

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