Dienstag, 15.01.2008

Sportpolitik

Sporthilfe-Eid gegen Doping: 4407 Unterschriften

Frankfurt/Main - Die Stiftung Deutsche Sporthilfe (DSH) hat ein Jahr nach der Verpflichtung der Athleten zum Sporthilfe-Eid gegen Doping eine positive Bilanz gezogen.

Nach Angaben des Sozialwerks zur Förderung des Spitzensports hätten "ausnahmslos alle Geförderten" unterschrieben. 4407 entsprechende Formulare lägen vor, teilte die DSH in Frankfurt/Main mit.

Darunter seien auch diejenigen der 15 Athleten, die zunächst die Abgabefrist versäumt hatten und zwischenzeitlich aus der Sporthilfe-Förderung genommen worden waren.

Vier Verstöße registriert 

Laut DSH sind aber vier Verstöße gegen den Eid aufgrund von Doping-Vergehen registriert worden. Drei Verfahren seien abgeschlossen, eines laufe noch. Grundsätzlich würden aber weder Namen noch die betroffenen Sportarten genannt.

"In den vier Fällen sind wir konsequent vorgegangen und haben die Förderung sofort gesperrt. Das Verfahren sieht eine persönliche Anhörung der Athleten vor, in den abgeschlossenen Fällen läuft bereits die Rückzahlung der Förderleistungen", erklärte DSH-Geschäftsführer Michael Ilgner.

Der "Sporthilfe-Eid" beinhaltet die schriftliche Verpflichtung der Athleten, die Prinzipien des Sports zu verteidigen und das feierliche Gelöbnis, "niemals zu dopen" und aufzustehen gegen jede Art der Leistungsmanipulation. Alle Athleten mit dem Wunsch zur Aufnahme in die Förderung müssen die Verpflichtungserklärung unterschreiben.


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