Pleite gegen Polen

Rückschlag für DVV-Damen

SID
Mittwoch, 16.01.2008 | 19:44 Uhr
Volleyball, Deutschland, Grün
© Getty
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Halle/Westfalen - Die deutschen Damen sind auf dem Weg zum großen Ziel Olympia ins Straucheln geraten. Das Team von Bundestrainer Giovanni Guidetti unterlag beim Qualifikations-Turnier nach einem nervenaufreibenden Match Polen mit 2:3 (25:22, 21:25, 25:14, 19:25, 8:15).

Damit muss das deutsche Team zum Gruppen-Abschluss in Halle/Westfalen gegen Grand-Prix-Sieger Niederlande unbedingt gewinnen, um das Halbfinale noch zu erreichen. Auch die Niederländerinnen stehen nach ihrer Niederlage gegen Polen schon mit dem Rücken zur Wand.

Nur der Sieger des Turniers bekommt eine Fahrkarte nach China. "Der Spirit ist unsere beste Kraft", verbreitete "Macher" Guidetti Mut. Der Bundestrainer sah von seinen Schützlingen phasenweise Traum-Volleyball, raufte sich aber auch oft verzweifelt die Haare. Nach einigen zweifelhaften Entscheidungen des Referees zum Ende des vierten Satzes kamen die Gastgeberinnen von ihrer Linie ab und waren dann im entscheidenden fünften Durchgang chancenlos.

Der Routine sei Dank 

Dabei hatte das Team der deutschen "Italienerinnen" - vier Spielerinnen des Stamm-Sechsers verdienen ihr Geld in der italienischen Liga - im Gerry-Weber-Stadion vor mehr als 3000 Zuschauern lange konzentriert agiert.

Vor allem im Block und in der Annahme agierten Spielführerin Angelina Grün und Co. zunächst wirkungsvoller als beim 3:0 im ersten Turnierspiel gegen die Türkei. Doch am Ende zwang das kraftvolle Spiel von Ex-Europameister Polen die Deutschen immer wieder zu Fehlern.

Dank der Routine von Hanka Pachale, die nach sechs Jahren Nationalmannschafts-Abstinenz vom italienischen Chefcoach Guidetti reaktiviert worden war, und der Schlagkraft von Ausnahme-Angreiferin Grün schienen die Italien-Deutschen im dritten Satz schon auf der Siegerstraße.

Im Tiebreak die besseren Nerven 

Auch Polens Superstar Malgorzata Glinka fand in dieser Phase gegen das gute deutsche Spiel, in das sich dieses Mal auch Libero Heike Beier nahtlos einfügte, im dritten Satz keine Mittel. Über die Stationen 7:3, 12:5 und 20:10 machten die Damen des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) den zweiten Satzerfolg perfekt.

Auch im vierten Durchgang führte Deutschland schnell mit 9:5, kam dann aber von der Linie völlig ab. Die Gastgeberinnen ließen sich zudem von einigen Fehl-Entscheidungen der Unparteiischen beeindrucken. So musste die Entscheidung in Tiebreak fallen - und hier hatten die Polinnen dann klar die besseren Nerven.

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