Dienstag, 15.01.2008

Golf

Rekord: 320 Millionen Euro im Golf-Prämientopf

Frankfurt - Das Millionenspiel der Golfprofis rund um den Globus mit dem Branchenriesen Tiger Woods an der Spitze steht wieder vor einem Rekordjahr.

Fast 320 Millionen Euro Preisgeld liegen für knapp 400 Berufsspieler in den Töpfen der Europa- und US-PGA-Tour bereit. Das ist eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr von fast zehn Prozent.

Trotz des fallenden Dollar-Kurses haben sich die Gewinn-Dimensionen bei den mit 130 Millionen Euro dotierten 49 Europa-Tour-Turnieren - verteilt auch auf Australien, (Süd-)Afrika und Asien - im Vergleich zu den lukrativeren 48 US-Wettbewerben (rund 190 Millionen Euro) nicht verschoben.

Cejka will ersten US-Tour-Sieg

Im Jahr eins nach dem Wechsel von Deutschlands Golf-Superstar Bernhard Langer auf die US-Champions-Tour der (über 50 Jahre alten) Senioren trägt Alexander Cejka als einziger Deutscher in Amerika die Hoffnungen.

Der in Las Vegas lebende Wahl-Münchner konnte sich 2007 nach 25 Turnieren mit 868.303 Dollar Preisgeld in letzter Minute direkt für die US-Tour qualifizieren. "Ich will an die alten Erfolge anknüpfen und endlich meinen ersten Sieg auf der US-Tour einfahren", wünscht sich der 37-Jährige.

Der in der Weltrangliste auf Rang 251 weit hinter Martin Kaymer (76./Mettmann) und Langer (82.) abgerutschte gebürtige Tscheche Cejka hat nach ausgiebigem Urlaub sein Debüt für den 16. Januar über fünf Runden bei der Bob Hope Chrysler Classic in San Diego/Kalifornien angekündigt.

Wunschtraum: Grand Slam 

Auf der Europa-Tour, die schon im November ihre Geschäfte wieder aufnahm, starten aus der ausgedünnten deutschen Elite neben dem zum Aufsteiger des Jahres gewählten Kaymer noch Sven Strüver (Hamburg) und Marcel Siem (Ratingen).

Superstar Woods beginnt seine Jagd auf den Grand Slam mit den vier Majors US-Masters, US Open, British Open und US PGA-Championship erst am 24. Januar als Titelverteidiger beim Buick Invitational in seiner kalifornischen Heimat.

Gleich nach seinem 32. Geburtstag am 30. Dezember und einem stillen Jahreswechsel mit Frau Elin und der sechs Monate alten Tochter Sam-Alexis hat der Tiger wieder das intensive Training aufgenommen.

"Der Grand Slam in einer Saison ist definitiv mein Wunschtraum für 2008", sagte der Weltranglisten-Erste, nachdem er 2007 mit dem Major-Sieg bei der US PGA Championship sowie sechs weiteren Titeln wieder das Maß aller Dinge war.

10-Millionen-Dollar-Jackpot 

Was soll der weltbeste Golfer nach 13 Major-Titeln seit 1997 auch sonst sagen? "Mit einem bisschen mehr Glück hätte ich auch das US-Masters und die US Open gewinnen können", betont Woods, der dort jeweils Zweiter war.

In den USA ist der größte Batzen beim 10-Millionen-Dollar-Jackpot für den Sieg im FedExCup zu holen: Er läuft über die gesamte Saison bis zum 21. August vor den Playoffs und wird nach einem speziellen Punktsystem gewertet.

Die Premiere gewann im Vorjahr Superstar Woods, der inklusive des Playoff-Tagessieges im Finale auf einen Schlag 11,26 Million Dollar kassierte. Das hat die Europa-Tour noch nicht zu bieten.

Erst 2009 bietet die stärkste Konkurrenz der US-PGA mit Hauptsitz im englischen Wentworth Vergleichbares: Bei der Dubai World Championship wird ein Bonus-Pool von 10 Millionen Dollar plus 1,66 Millionen Dollar für den Tagessieg ausgelobt.


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