Freitag, 18.01.2008

Surfen

Olympische Spiele ohne deutsche Surfer

Takapuna/Hamburg ­ - Die olympische Segelregatta vor Qingdao/China findet ohne deutsche Surfer statt. Weder die Männer noch die Frauen haben die Qualifikationskriterien des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) bei der WM vor Takapuna/Neuseeland erfüllt.

Dafür hätten sie unter die besten Zehn kommen müssen. Hoffnungsträgerin Romy Kinzl, die lange aussichtsreich im Rennen lag, verpasste als 17. das abschließende Medaillenrennen.

"Die Spielregeln waren vorher bekannt. Natürlich ist es sehr, sehr schade, dass wir ohne die Surfer in Qingdao antreten müssen. Aber sie hatten es selbst in der Hand", sagte Hans Sendes, Sportdirektor des Deutschen Segler-Verbandes (DSV), am Freitag.

Erstmals seit Einführung des Surfsports bei Olympischen Spielen im Jahr 1984 ist damit kein deutscher Starter in dieser Disziplin vertreten. Zwar stehen noch Qualifikationen in einigen anderen Segeldisziplinen aus, doch der DSV wird im August voraussichtlich nur sechs, maximal acht Teams nach China entsenden.

Mittelmeiers Sechste 

Besetzt werden die Disziplinen 49er, Starboot, Yngling, Tornado, 470er Frauen und Laser Radial (Frauen). Theoretische Chancen haben noch die Laser-Segler und die 470er-Männer.

Unterdessen deutet sich bei der australischen Regatta Sail Melbourne eine überraschende Wende in der olympischen Tornado-Klasse an. Die Serie gilt für die deutschen Katamaran-Segler als olympische Qualifikation. Vor dem abschließenden Medaillenrennen liegen Johannes Polgar/Florian Spalteholz (Kiel), die die Olympia-Kriterien bereits erfüllt haben, auf Platz fünf.

Die Brüder Tino und Nico Mittelmeier (Überlingen) sind Sechste. Können sie diese Position auch im Medaillenrennen halten, dürften sie Polgar/Spalteholz bei der Regatta im April vor Hyères zu einem Duell um die Olympia-Fahrkarte herausfordern.

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