Doping

Österreichs Lopatka: Kein Indiz für Blutdoping

SID
Montag, 21.01.2008 | 11:33 Uhr
Advertisement
NBA
Warriors @ Mavericks
WTA Championship Women Single
WTA Finals Singapur: Tag 3
Basketball Champions League
Ludwigsburg -
Neptunas
Basketball Champions League
Bonn -
Nymburk
NHL
Oilers @ Penguins
NBA
Knicks @ Celtics
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Tag 4
Basketball Champions League
Olimpija -
Bayreuth
Basketball Champions League
Oldenburg -
Karsiyaka
NBA
Pacers @ Thunder
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Tag 5
European Championship
European Darts Championship: Tag 1
NBA
Celtics @ Bucks
NHL
Stars @ Oilers
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Viertelfinale
European Championship
European Darts Championship: Tag 2 -
Session 1
European Championship
European Darts Championship: Tag 2 -
Session 2
Pro14
Connacht -
Munster
Premiership
Sale -
Exeter
NBA
Thunder @ Timberwolves
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Halbfinale
European Championship
European Darts Championship: Tag 3
NBA
Cavaliers @ Pelicans
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Finale
European Championship
European Darts Championship: Tag 4 -
Session 1
BSL
Galatasaray -
Fenerbahce
Premiership
Bath – Gloucester
ACB
Valencia -
Gran Canaria
European Championship
European Darts Championship: Tag 4 -
Session 2
NBA
Spurs @ Pacers
NHL
Ducks @ Hurricanes
NHL
Bruins @ Blue Jackets
NBA
Spurs @ Celtics
Basketball Champions League
Aris -
Bonn
Champions Hockey League
Mannheim -
Brynäs
Champions Hockey League
Bern -
München
NBA
Thunder @ Bucks
Basketball Champions League
Ventspils -
Ludwigsburg
Basketball Champions League
Banvit -
Bayreuth
Basketball Champions League
EWE Baskets -
Murcia
NBA
Bulls @ Heat
NBA
Warriors @ Spurs
World Series of Darts
World Series of Darts Finals -
Tag 1
NBA
Cavaliers @ Wizards
ACB
Malaga -
Saski-Baskonia
NHL
Canadiens @ Blackhawks

Wien - Der für Sport zuständige Staatssekretär in der österreichischen Bundesregierung, Reinhold Lopatka, hat sich für eine Verschärfung des nationalen Arzneimittel-Gesetzes zur Bekämpfung des Dopings ausgesprochen. Dazu gehören künftig auch Gefängnisstrafen.

Gleichzeitig warnte Lopatka jedoch vor pauschalen Verdächtigungen gegen Sportler. "Ich glaube nicht, dass alle Sportler im Rudel lügen", sagte Lopatka der Nachrichtenagentur APA.

"Aufgrund der Informationen, die ich bisher aus Deutschland und Österreich erhalten habe, gibt es nicht einmal ein Indiz dafür, dass Sportler bei Humanplasma Blutdoping betrieben haben", erklärte der Politiker zu den jüngsten, bisher nicht bestätigten Berichten über angebliches Blutdoping bei der Wiener Firma.

Verschärfung des Arzneimittelgesetzes sinnvoll

Andererseits zeige der jüngste Fall der auch, dass eine Verschärfung des österreichischen Arzneimittelgesetzes im Kampf gegen Doping sinnvoll wäre. Es müssten sämtliche Methoden des Sportbetrugs berücksichtigt werden.

"Und da ein Sportler diese Art von Doping nicht alleine durchführen kann, muss in solchen Fällen sein Umfeld - Trainer, Betreuer bzw. Ärzte - strafrechtlich belangt werden können", meinte der Politiker. Das Strafmaß solle dabei auf Gefängnis von sechs Monaten bis zu drei Jahren ausgeweitet werden.

Bisher stehen auf Dopingvergehen in Österreich relativ milde Geldstrafen. Hier kann nur derjenige strafrechtlich verfolgt werden, der Dopingmittel "verabreicht oder in den Verkehr bringt". Dies müsse künftig "ab einer gewissen Menge - auch auf den Besitz" ausgeweitet werden. Dazu müssten alle Methoden zum Blut- sowie Gendoping eingeschlossen werden. Allerdings könnte der Sportler, wie auch schon im seit Juli 2007 geltenden Anti-Doping-Gesetz, weiterhin nur bei einer Falschaussage vor Gericht strafrechtlich belangt werden.

Lopatka kündigte an, er werde sich mit Vertretern aus den nationalen Sportverbänden sowie Fachleuten des Bundeskriminalamtes und des Österreichischen Anti-Doping-Komitees (ÖADC) treffen, um einen entsprechenden Gesetzesvorschlag auszuarbeiten.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung