Handicap-Sprinter Pistorius will neue Tests

SID
Mittwoch, 16.01.2008 | 12:45 Uhr
Advertisement
Mallorca Open Women Single
WTA Mallorca: Tag 4
AEGON Classic Women Single
WTA Birmingham: Tag 4
NBA
NBA Draft 2018
Mallorca Open Women Single
WTA Mallorca: Viertelfinale
AEGON Classic Women Single
WTA Birmingham: Viertelfinale
AEGON Classic Women Single
WTA Birmingham: Halbfinale
Mallorca Open Women Single
WTA Mallorca: Halbfinale
Rugby Union Internationals
Argentinien -
Schottland
AEGON Classic Women Single
WTA Birmingham: Finale
Mallorca Open Women Single
WTA Mallorca: Finale
IndyCar Series
Kohler Grand Prix
NBA
NBA Awards 2018
AEGON International Women Single
WTA Eastbourne: Tag 3
Boodles Challenge
The Boodles: Tag 1
AEGON International Women Single
WTA Eastbourne: Tag 4
Boodles Challenge
The Boodles: Tag 2
AEGON International Women Single
WTA Eastbourne: Viertelfinale
Antalya Open Men Single
ATP Antalya: Viertelfinale
AEGON International Men Single
ATP Eastbourne: Viertelfinale
Boodles Challenge
The Boodles: Tag 3
AEGON International Women Single
WTA Eastbourne: Halbfinale
Antalya Open Men Single
ATP Antalya: Halbfinale
Boodles Challenge
The Boodles: Tag 4
AEGON International Men Single
ATP Eastbourne: Halbfinale
Boodles Challenge
The Boodles: Tag 5
AEGON International Women Single
WTA Eastbourne: Finale
Antalya Open Men Single
ATP Antalya: Finale
AEGON International Men Single
ATP Eastbourne: Finale
FIA World Rallycross Championship
6. Lauf: Höljes Motorstadion

Johannesburg/Stuttgart - Der unterschenkelamputierte Sprinter Oscar Pistorius will mit erneuten Tests beweisen, dass er durch seine Prothesen keinen mechanischen Wettbewerbsvorteil hat.

Damit will der 21 Jahre alte Leichtathlet aus Südafrika erreichen, doch noch bei den Olympischen Spielen in Peking antreten zu dürfen. "Wir haben die Testergebnisse einigen Professoren der Biomechanik in den USA gegeben und sie glauben, dass ich keinen Vorteil habe", sagte Pistorius. "Wir hoffen, dass wir die Tests auf einer unabhängigen Ebene nochmals durchführen können."

Pistorius war durch den Leichtathletik-Weltverband IAAF das Startrecht für die Sommerspiele, bei denen er sich erstmals der nichtbehinderten Konkurrenz stellen wollte, abgesprochen worden.

Mechanischer Vorteil 

Die Entscheidung beruhte auf einer Studie des Kölner Biomechanik- Professors Gert-Peter Brüggemann, wonach sich Pistorius durch seine federnden Karbonprothesen einen beträchtlichen "mechanischen Vorteil" gegenüber nichtbehinderten Läufern verschaffe.

Pistorius sagte nun, dass die bisherigen Untersuchungen "sehr professionell" seien, Experten ihm aber erklärt hätten, sie seien nicht umfangreich genug. "Die Beweislast liegt bei uns", sagte Peet van Zyl, der Manager von Pistorius. Er gab zudem bekannt, vor der Berufung Rat von Anwälten einzuholen. "Ich bin sicher, die ganze Sache wird in den nächsten Monaten ausgestanden sein", sagte Pistorius.

Stelzen-Sprinter als Weltrekord-Halter 

Der 200-Meter-Sieger der Paralympics 2004 hatte schon vor dem Urteil angekündigt, notfalls bis vor die höchste Instanz, den Internationalen Sportgerichtshof CAS, zu gehen.

Auch das Internationale Paralympische Komitee (IPC) hatte betont, dass weitere Tests vorgenommen werden müssten, die den Energieverlust oder -gewinn der Prothesen berücksichtigten. Noch hat sich Pistorius nicht für das südafrikanische Olympia-Team qualifiziert, ist aber nahe an die geforderten Zeiten herangekommen.

Der "Stelzen-Sprinter", dem im Alter von elf Monaten die Füße sowie Teile beider Unterschenkel amputiert worden waren, hält die Behinderten-Weltrekorde über 100 (10,91 Sekunden), 200 (21,58) und 400 Meter (46,56).

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung