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Davis-Cup-Team noch nicht nominiert

SID
Sonntag, 20.01.2008 | 10:30 Uhr
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Melbourne - Teamchef Patrik Kühnen will erst in den nächsten Tagen das Aufgebot für die Davis-Cup-Erstrunden-Partie gegen Südkorea vom 8. bis 10. Februar bekanntgeben. "Ich brauche noch ein paar Tage Zeit", sagte der deutsche Kapitän am Sonntag bei den Australian Open in Melbourne.

Er müsse noch "zwei, drei Gespräche führen" und könne daher zur Nominierung noch nichts sagen, meinte Kühnen. Ob Nicolas Kiefer in seinen Überlegungen eine Rolle spielt, ließ der ehemalige deutsche Tennisprofi offen. Es gebe ein paar Spieler, die "eine Option sind", erklärte Kühnen.

In Braunschweig fehlen werden der Hamburger Thomas Haas, der schon frühzeitig seinen Verzicht auf die Partie auf Sand erklärt hatte, sowie das bewährte Doppel Alexander Waske/Michael Kohlmann wegen Verletzungen.

Kein Gespräch Kühnen - Kiefer

Der 30 Jahre alte Kiefer hatte zuletzt wiederholt seine Bereitschaft betont, für Deutschland im Davis Cup spielen zu wollen. Allerdings konnte sich der Hannoveraner mit dem klaren Erstrunden-Aus bei dem Grand-Slam-Turnier gegen den Spanier Juan Carlos Ferrero nicht gerade für einen Einsatz im Nationalteam empfehlen.

Ein von Kiefer angekündigtes Gespräch mit Kühnen fand in Australien nicht statt. Zuletzt spielte Kiefer vor zwei Jahren im Februar 2006 bei der 2:3-Niederlage gegen Frankreich in Halle/Westfalen im Davis-Cup-Team.

Damals kam es zu Unstimmigkeiten mit Kühnen und Haas. Weil sich Kiefer anschließend bei den French Open schwer verletzte und erst im vergangenen Jahr nach 373 Tagen Pause sein Comeback feierte, war eine Nominierung für den Davis Cup bislang kein Thema. Doch nach seiner langen Pause hat sich Kiefer auf Platz 42 der Weltrangliste zurückgearbeitet und ist auf dem Papier die deutsche Nummer drei.

Kohlschreiber gesetzt 

Gesetzt ist in jedem Fall der Augsburger Philipp Kohlschreiber, der bei den Australian Open erst im Achtelfinale am Finnen Jarkko Nieminen scheiterte.

Zuvor hatte der 24-Jährige mit seinem Sieg gegen den Amerikaner Andy Roddick sowie eine Woche zuvor mit dem Titel beim ATP-Turnier im neuseeländischen Auckland auf sich aufmerksam gemacht.

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