Montag, 14.01.2008

Segeln

America's Cup: Gerichtsentscheid erneut vertagt

New York/Hamburg - Die gerichtliche Entscheidung über die Zukunft des America's Cup ist erneut vertagt. Nach einer Anhörung durch Richter Herman Cahn vom Obersten Gerichtshof in New York wurde eine weitere Sitzung für den 23. Januar angesetzt.

In dem Rechtsstreit zwischen America's-Cup-Verteidiger Alinghi aus der Schweiz und dem US-Segelrennstall BMW Oracle Racing geht es um das Format für die 33. Cup-Auflage seit 1851.

Die Amerikaner werfen Alinghi eine regelwidrige Auswahl ihres Verhandlungspartners auf Seiten der Herausforderer vor und wollen diese Rolle selbst übernehmen. Außerdem unterstellt BMW Oracle Racing Alinghi eine einseitige Gestaltung des Regelwerks.

BMW Oracle Racing will nun per Gerichtsbeschluss ein Exklusiv-Duell gegen Alinghi erzwingen. Diese Möglichkeit sieht die Stiftungsurkunde des America's Cup aus dem Jahr 1887 vor. Weil außergerichtliche Verhandlungen scheiterten, beschäftigt der Streit den Obersten Gerichtshof in New York seit dem 20. Juli, während alle anderen Herausforderer zum Warten verdammt sind, darunter auch Team Germany mit Sportdirektor Jochen Schümann.


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