Schwimmen

DSV-Sportdirektor begrüßt Rupprath-Vorstoß

SID
Dienstag, 11.12.2007 | 12:01 Uhr
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Düsseldorf - Rekord- und Medaillenjäger Thomas Rupprath zeichnet eine düstere Zukunftsprognose, Örjan Madsen findet daran durchaus Gefallen: "Das war zwar ein bisschen zu schwarz gemalt. Aber es ist gut, dass einer wie Thomas es auf die Spitze treibt."

Rupprath prophezeit dem deutschen Schwimmen für die Zeit nach Olympia in Peking den endgültigen Status als Randsportart, es werde einen dramatischen Schnitt geben, "auf den der Deutsche Schwimm-Verband überhaupt nicht vorbereitet ist".

DSV-Sportdirektor Madsen begrüßt die klaren Worte: "Diejenigen, die geschlafen haben, werden wach." Die schlechten Ergebnisse der Weltmeisterschaften 2007 in Melbourne und das teilweise blamable Abschneiden bei den Olympischen Spielen in Sydney und Athen haben Spuren hinterlassen. "Auf dem Papier sieht es nicht so gut aus", bekannte Sportwissenschaftler Madsen vor dem Weltcup im Oktober.

Doch das Bild hat sich verändert. Beim Weltpokal in Berlin und bei den deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Essen gab es eine Flut von 14 deutschen Rekorden. "Es sieht gut aus", revidierte der Norweger Madsen im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa seine Einschätzung. Der 61-Jährige verkennt dabei nicht, dass Erfolge im 25-Meter-Becken nicht zwangsweise auf die Langbahn umzusetzen sind.

Hoffnung auf psychologischen Effekt

"Es gibt natürlich Selbstvertrauen, wenn wir aus diesem Wettkampf erneut als beste Mannschaft Europas hervorgehen", erhofft sich Madsen von den am 13. Dezember beginnenden Kurzbahn-Europameisterschaften in Debrecen/Ungarn vor allem einen psychologischen Effekt. Sechsmal hintereinander war der DSV Europas Top-Nation. Vor einem Jahr gab es in Helsinki sechsmal Gold, sechsmal Silber und dreimal Bronze.

Allerdings verzichtet der DSV bei den Europameisterschaften auf Starts in sieben der 34 Einzelrennen. Über 1500 m Freistil, 50, 100 und 200 m Brust sowie 400 m Lagen bei den Männern gibt es keine DSV-Nennungen. Bei den Frauen sind die Wettbewerbe 400 und 800 m Freistil betroffen.

Buschschulte und Lurz verletzt

Antje Buschschulte, Titelverteidigerin über 100 m Schmetterling, fehlt dem DSV nach einer Schulteroperation ebenso wie die WM-Zweite Annika Lurz (Ermüdungsbruch im vierten Lendenwirbel).

Weltrekordlerin Britta Steffen hat es wie schon beim Weltcup in ihrer Heimatstadt Berlin mit Marleen Veldhuis zu tun, der niederländischen Titelverteidigerin über 50 und 100 m Freistil. In Berlin schwamm Veldhuis mit 23,58 Weltrekord und mit 52,14 Sekunden Europarekord. Über 100 m Freistil lag Steffen mit ihrer deutschen Bestmarke von 52,17 Sekunden nur 3/100 zurück. Die Revanche birgt Dramatik.

Rupprath, der es schon auf 52 internationale Medaillen brachte, geht über 50 m Rücken, 50 und 100 m Schmetterling sowie 100 m Lagen mit Chancen auf einen Podestplatz an den Start. Über 50 m Schmetterling ist der neue deutsche Titelträger Johannes Dietrich (Potsdam/23,10) vor Debrecen die Nummer eins der Weltrangliste.

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