Supercup: Russland folgt Polen ins Halbfinale

SID
Donnerstag, 25.10.2007 | 21:46 Uhr
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Dortmund - Polen und Russland haben beim Handball-Supercup vorzeitig das Halbfinale erreicht. Der WM-Zweite gewann in Dortmund mit 30:24 (13:12) gegen Schweden.

Einen Tag nach dem 27:25 gegen Tschechien feierte Polen damit den zweiten Sieg im zweiten Spiel und ist nicht mehr vom ersten Platz in der Gruppe B zu verdrängen. Im Anschluss kam Russland überraschend nicht über ein 36:36 (20:17) gegen Serbien hinaus, ist aber nach dem 38:35 über Weltmeister Deutschland am Vortag mit 3:1 Punkten mindestens Zweiter der Gruppe A.

Zum Einzug ins Halbfinale des renommierten Sechs-Nationen-Turniers muss die deutsche Mannschaft gegen Serbien gewinnen. Dann käme es im Semifinale zu einer Neuauflage des WM-Finales gegen Polen. Pokalverteidiger Schweden benötigt einen Sieg gegen Tschechien zum Weiterkommen.

Russland macht es sich unnötig schwer

Vor 2800 Zuschauern in der Westfalenhalle traf beim Sieger Mariusz Jurasik (6) vom Bundesligisten Rhein-Neckar Löwen am besten. Die meisten Tore für Schweden erzielten Jonas Larholm und Jonas Källman (je 5). Die Skandinavier verpassten durch die Niederlage die späte Revanche für das Aus in der Qualifikation für die EM 2006 in der Schweiz.

Damals hatte Polen im Playoff-Rückspiel einen Fünf-Tore- Rückstand aus dem Hinspiel wettgemacht. In der Neuauflage der Ausscheidung waren beide Teams über weite Strecken gleichwertig. Erst als die Polen vom 19:19 (39.) auf 25:20 (46.) davonzogen, war die Vorentscheidung gefallen.

Russland verlor nach einer scheinbar sicheren 20:13-Führung (27.) völlig den Faden. Die kampfstarken Serben um Ivan Nikcevic (9/1) als besten Werfer holten Tor um Tor auf und führten zwischenzeitlich mit 24:23 (38.). Bei den Russen, die in der 60. Minute Sergej Predibailow mit einer Roten Karte wegen unsportlichen Verhaltens verloren, erzielte Timur Dibirow (7) die meisten Treffer.

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