Sportministerin im Anti-Doping-Kampf

Doping: Französische Ministerin will "Blut-Pass"

SID
Montag, 22.10.2007 | 12:56 Uhr
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Paris - Die französische Sportministerin Roselyne Bachelot will im Kampf gegen Doping einen "Blut-Pass" für alle Sportarten einführen.

Mit einer kontinuierlichen Blut-Kontrolle könnten bei Hochleistungssportlern auch schwer nachweisbare Eigenblut- Übertragungen entdeckt werden, sagte die Ministerin vor dem Anti- Doping-Gipfel im Radsport in Paris.

Sie könnte sich vorstellen, dass der Pass nicht nur im Radsport, sondern "für alle Sportarten eingesetzt werden könnte, im Tennis, Fußball und bei der Leichtathletik".

Fortschritte beim Radsport 

Dem durch zahlreiche Doping-Fälle und Gerichtsprozesse skandalgeplagten Radsport attestierte die Ministerin im Kampf gegen Doping Fortschritte: "Man muss Schattenbereiche aufhellen, aber der Radsport hat sehr viele Bemühungen bei den Dopingkontrollen gemacht."

20 Prozent aller weltweit 9000 Dopingkontrollen im Leistungssport entfielen auf den Radsport, sagte Bachelot im französischen Rundfunk. "Das sind 50 Mal mehr als beim Fußball." Der Radsport-Weltverband UCI hatte bereits angekündigt, individuelle Pässe, auf denen die Ergebnisse sämtlicher Blut- und Urinkontrollen jedes Fahrer erfasst werden, einführen zu wollen.

Beratung auf Radsport-Gipfel

Bachelot wollte auf dem von ihr initiierten Radsport-Gipfel in Paris ihren Vorschlag erläutern. Aus Deutschland planten Rudolf Scharping, der Präsident des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR), Gerolsteiner-Chef Hans-Michael Holczer, Deutschland-Tour-Organisator Kai Rapp und der Dopingrechts-Experte Ulrich Haas an den vier Runden-Tisch-Gesprächen teilnehmen.

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