Dawidenko versinkt im Sumpf

Der Geist war willig, der Körper schwach

SID
Freitag, 26.10.2007 | 09:57 Uhr
ATP, Davydenko, St. Petersburg, Russia
© Getty
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München - Der beim ATP-Turnier von St. Petersburg an Nummer eins gesetzte Nikolai Dawidenko hat seine Zweitrunden-Partie mit einem faden Beigeschmack verloren.

Der Schiedsrichter der Partie, Jean-Philippe Dercq, zitierte den Russen im dritten Satz zu sich und verwarnte ihn. Denn der Belgier hatte das Gefühl, dass Dawidenko die Partie mit Absicht abschenkte.

Marin Cilic triumphierte binnen weniger Wochen beim zweiten Aufeinandertreffen mit der russischen Ballmaschine zum zweiten Mal. Nachdem Dawidenko den ersten Satz in nur 27 Minuten mit 6:1 für sich entschieden hatte, verlor er den zweiten Durchgang mit 5:7. Den dritten Satz gab er sang- und klanglos mit 1:6 ab.

"Als ob ich abschenken wollte" 

"Als ich einen Doppelfehler machte, hat mich der Schiedsrichter für unsportliches Verhalten verwarnt, als ob ich das Match schon aufgegeben hätte", sagte der Vierte der Weltrangliste, dem im dritten Spiel des entscheidenden Satzes drei Doppelfehler unterliefen.

Dercq hatte den 26-Jährigen bei einem Seitenwechsel nach seiner Physis gefragt. "Er hätte mein Problem ohnehin nicht lösen können. Deshalb habe ich ihm gesagt, dass alles OK sei. Aber dann habe ich nicht mehr gespielt wie im ersten Satz und habe deswegen die Verwarnung kassiert", so Dawidenko, der im Anschluss über Schmerzen im Bein klagte.

Der Geist war willig

"Nach dem Verlust des zweiten Satzes, war ich mental nicht mehr richtig auf dem Platz", gab der Russe zu, der sonst für seine spielerische und mentale Ausgeglichenheit bekannt ist. Dawidenko steht weiterhin im Fokus der Wettaffäre.

Die ATP ermittelt gegen ihn, weil er im Juli beim Turnier im polnischen Sopot gegen Martin Vassallo Arguello aufgegeben hatte, nachdem er den ersten Satz klar und deutlich gewonnen hatte. Betfair bestätigte im Anschluss, dass eine ungewöhnlich hohe Summe auf den Sieg des Argentiniers (Nummer 87 der Weltrangliste) eingegangen war. Der Wettanbieter strich alle das Spiel betreffenden Wetten und übergab den Fall der ATP.

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