DEL-Kolumne von Michael Leopold

22 Freunde müsst Ihr sein

Von Michael Leopold
Donnerstag, 11.10.2007 | 12:30 Uhr
eisbäre, berlin, leopold
© Getty
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Erster gegen Dritter lautet das Topspiel der Woche in der DEL. Erster gegen Dritter, das ist derzeit nicht etwa das Duell Adler Mannheim gegen die DEG Metro Stars. Nein: Es spielen die Frankfurt Lions gegen die Eisbären Berlin (ab 19.20 Uhr live bei Premiere).

Warum stehen diese beiden Klubs so weit oben?

Sowohl in Hessen als auch in der Hauptstadt steht das Wir-Gefühl im Vordergrund. Es stehen echte Teams auf dem Eis. Ein Stimmungs-Hoch ist unverkennbar. Natürlich auch weil seit Saisonbeginn die Ergebnisse passen.

Beide Klubs profitieren hierbei von Wechselwirkungen aus guten Resultaten bedingt durch gutes Coaching. In Berlin war ein Trainerwechsel zwingend notwendig und unter Don Jackson haben die Spieler den Spaß an ihrer Arbeit wieder entdeckt.

Stichwort: Charakter 

In Frankfurt hat Rich Chernomaz ein Team um sich, dass deutlich leichter zu trainieren ist als die Truppe der Vorsaison. Stichwort: Charakter!

Viele werden sich fragen, wie die Lions trotz der Abgänge von Leistungsträgern wie Pat Lebeau, Steve Kelly oder Michael Hackert auf einem so hohen Niveau spielen können. Ganz einfach: Die fehlenden Spieler werden durch eine starke Gesamtleistung des Teams im Kollektiv ersetzt. Das lässt sich auch an Zahlen belegen. Frankfurt hat in dieser Spielzeit 16 verschiedene Torschützen und acht Spieler mit drei oder mehr Saisontoren. Das beantwortet die Frage.

Leichtigkeit des Seins in Berlin 

In Berlin haben sich sogar schon 17 Spieler in die Torschützenliste eingetragen. Don Jackson weiß die Routiniers zu führen, und junge Spieler wie Baxmann oder Weiß explodieren förmlich unter seiner Regie. Es ist ja nicht so, dass die Eisbären eine völlig neue Mannschaft auf dem Eis hätten. Sie haben nur zwei, drei wirkliche Veränderungen vorgenommen. Jackson hat durch seine Art und seine Ansprache an die Spieler für eine neue Leichtigkeit des Seins gesorgt.

Dass beide Teams da oben stehen, überrascht mich nur bedingt. Berlins Höhenflug verwundert mich gar nicht, weil ich finde, dass die Mannschaft immer Qualität hatte und sich im vergangenen Jahr deutlich unter Wert verkauft hat.

Bei Berlin muss man zudem sehen, dass mit Beaufait, Draxinger und Rankel drei starke Spieler fehlen. Wenn die auch noch fit sind und die noch vorhandenen Lizenzen sinnvoll vergeben werden, bin ich mir sicher, dass die Eisbären das Niveau über die Saison hinweg halten können.

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