Bamberg startet mit Zittersieg

SID
Sonntag, 07.10.2007 | 17:54 Uhr
BBL, Bamberg, Hamann
© Getty
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Frankfurt/Main - Titelverteidiger Brose Baskets Bamberg ist mit einem Zittersieg in die 42. Saison der Basketball-Bundesliga gestartet. Cupsieger Köln 99ers hat dagegen einen Fehlstart erwischt.

Während das Meisterteam von Coach Dirk Bauermann gegen die EWE Baskets Oldenburg zu einem bis zuletzt auf der Kippe stehenden 57:55-Erfolg kam, mussten die Kölner im Schlagerspiel bei EnBW Ludwigsburg eine 70:83-Niederlage hinnehmen. Der zum Favoritenkreis zählende siebenmalige Ex-Meister ALBA Berlin hatte die Saison mit einem 78:72-Sieg beim Vizemeister Artland Dragons Quakenbrück eröffnet.

Erster Tabellenführer sind die Tigers Tübingen nach dem 77:53- Kantersieg gegen TBB Trier. Gut zogen sich die beiden Aufsteiger bei ihrer Premiere in der Eliteliga aus der Affäre. Die BG 74 Göttingen gewann beim Bundesliga-Gründungsmitglied Gießen 46ers mit 88:81, Science City Jena stand bei der 64:68-Niederlage bei den Skyliners Frankfurt dicht vor einer Überraschung.

Leverkusen, Braunschweig und Bonn siegen 

Favoritensiege gab es für die Bayer Giants Leverkusen (74:72 gegen Paderborn Baskets), die Phantoms Braunschweig (75:70 gegen ratiopharm Ulm) und die Telekom Baskets Bonn (77:67 gegen die Eisbären Bremerhaven).

Mit einer starken ersten Halbzeit (46:27) legte Ludwigsburg mit do Nascimento (19 Punkte) als Topscorer den Grundstein zum Erfolg über die Kölner (Nadjfeji/17), die fünf Minuten vor Schluss noch auf 64:58 herangekommen waren.

"Eine gewaltige Nervenbelastung"

"Ich bin froh über die ersten Punkte. Der Erwartungsdruck ist groß beim Meister und eine gewaltige Nervenbelastung. Wir haben es nach gutem Start verpasst, uns entscheidend abzusetzen. Stattdessen haben wir den Gegner aufgebaut", sagte Bambergs Coach Bauermann. Nach dem Blitzstart von 18:6 (8.) ließ sein Team mehr und mehr nach und die Niedersachsen ins Spiel kommen.

Nationalspieler Hamann (15) und der serbische Neuzugang Suput (11), der sechs der nur acht Bamberger Punkte im Schlussviertel erzielte, trafen zweistellig bei den Franken. Oldenburgs beste Werfer waren Perkovic (17) und Gardner (10), der in letzter Sekunde die Chance auf eine Verlängerung hatte.

Routiniers verhelfen Leverkusen zum Sieg 

"Es war ein schwerer Start für uns, weil Quakenbrück ein sehr gutes Team ist" sagte Berlins neuer Coach Luka Pavicevic nach der gelungenen Revanche für das Aus im letztjährigen Playoff- Viertelfinale. Die beiden US-Boys Thompson (20) und Jenkins (17) punkteten für ALBA am besten, Freije (19) für die Dragons. Schwer taten sich die Skyliners, die Neuling Jena erst in der Schlussphase niederrangen. Mit dem aus Leverkusen gekommenen letztjährigen BBL- Korbschützenkönig Allen (21), Archibong (14), Roller (12) und Ewtimow (10) trafen vier Frankfurter Neuzugänge zweistellig. Bei Jena gelang dies Moss (16), Basit (11) und Seggelke (10).

 Den Routiniers Fox (17) und Taylor (14) hatte der letztmals unter dem Sponsor-Patronat von Bayer an den Start gegangene Rekordmeister Bayer Giants Leverkusen den Sieg gegen Paderborn (Moore/15, Black/14) zu verdanken. Zum Braunschweiger Sieg gegen Ulm (Gibbs/16) steuerte Visser (17) die meisten Punkte bei. Matchwinner bei Göttingens Sieg in Gießen (Umeh/25, Roessler/24) war Jenkins (21.). Das Duo Frazier (16) und Burrell (16) garantierte Bonns Sieg gegen Bremerhaven (Funk/15). Moye (21) war Tübingens Bester gegen Trier (Green/12).

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