Handball

Handball-WM: Frankreich kommt in Schwung - Dänen und Schweden marschieren

SID
Frankreich siegte knapp gegen Spanien.

Titelverteidiger Frankreich kommt bei der Handball-WM in Deutschland und Dänemark allmählich in Schwung. Die Franzosen besiegten zum Hauptrundenauftakt Europameister Spanien 33:30 (17:15) und haben in der Gruppe wie der punktgleiche Co-Gastgeber Deutschland (beide 5:1) das Halbfinale fest im Visier. Ex-Weltmeister Spanien droht mit 2:4 Zählern hingegen das Aus.

Ludovic Fabregas und Dika Mem waren mit jeweils sechs Toren erfolgreichste Schützen des zweimaligen Olympiasiegers in Köln. Ferran Sole verhinderte auch mit elf Treffern die spanische Niederlage nicht. Dabei hatten die Iberer kurzfristig Torwart-Oldie Arpad Sterbik nachnominiert. Der 39-Jährige vertrat Rodrigo Corrales, der sich beim Training am Freitag durch eine umgefallene Werbebande am linken Knie verletzt hatte.

Gegen die eigentlich abwehrstarken Spanier überzeugte Frankreich vor 18.121 Zuschauern vor allem im Angriff. Nach einem 18:18 (34.) setzten sich die Franzosen, die zuletzt 2013 ein WM-Spiel verloren haben, vorentscheidend auf 26:20 (45.) ab. Spanien verkürzte den Rückstand in der Schlussphase noch einmal auf zwei Tore (58.), doch am Ende behielt der Weltmeister die Nerven.

Schweden und Dänemark mit Siegen

In der Hauptrunden-Gruppe II wahrten Olympiasieger und Mitausrichter Dänemark sowie der EM-Zweite Schweden ihre weißen Westen. Die Dänen stockten an der Tabellenspitze ihr Punktekonto durch ein 25:22 (15:10) gegen den WM-Siebten Ungarn ebenso auf 6:0 Zähler auf wie Schweden durch ein 35:23 (19:14) gegen den noch punktlosen Afrikameister Tunesien.

In Dänemarks Team ragte Superstar Mikkel Hansen mit sieben Treffern heraus. Die erfolgreichsten der neun Bundesliga-Legionäre im dänischen Team waren die Flensburger Rasmus Lauge und Anders Zachariassen mit jeweils vier Toren. Schwedens beste Werfer waren Niclas Ekberg vom deutschen Rekordmeister THW Kiel und Andreas Nilsson mit jeweils sieben Toren.

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