Handball

Handball-WM, Deutschland - Russland: Der LIVETICKER zum Nachlesen

Von SPOX
Deutschland gegen Russland jetzt im Liveticker verfolgen.

Am dritten Spieltag der Gruppe A hat die deutsche Handball-Nationalmannschaft gegen Russland unentschieden gespielt. Hier könnt ihr den LIVE-TICKER nachlesen.

Die deutschen Handballer haben bei der Heim-WM den vorzeitigen Einzug in die Hauptrunde verpasst. Die Mannschaft von Bundestrainer Christian Prokop musste sich gegen Russland mit einem 22:22 (12:10) begnügen und erlitt nach zwei souveränen Siegen gegen Korea und Brasilien den ersten Dämpfer.

Bester Werfer der Auswahl des DHB vor 13.500 Zuschauern in Berlin war wieder einmal Kapitän Uwe Gensheimer mit acht Toren. Bei der Reifeprüfung am Dienstag (20.30 Uhr) gegen Titelverteidiger Frankreich genügt dem dreimaligen Weltmeister ein Unentschieden, um vorzeitig die Hauptrunde zu erreichen.

Russland gegen Deutschland: 22:22 - Der LIVE-TICKER zum Nachlesen

60.: Deutschland drückt nochmal auf die Tube, bekommt allerdings nur den Freiwurf zugesprochen - und der landet im russischen Block. Endstand: 22:22!

59.: Kosorotov macht es! Fünf Sekunden vor dem Ende trifft er aus dem Rückraum zum Ausgleich.

59.: 22 Sekunden vor der Schlusssirene nimmt Koksharev seine letzte Auszeit. Freunde, ist das spannend. Und laut. Es ist unglaublich laut in der Halle.

59.: Bööööööööhm! Das war sicherlich nicht so angesagt, total egal. Er tankt sich durch und trifft per Einzelleistung aus neun Metern!

58.: 65 Sekunden noch auf der Uhr, Prokop sagt den vermutlich letzten Angriff seines Teams an.

58.: Ohje. Was macht Drux denn da?! Er spielt einen katastophalen Fehlpass in die Arme von Shkurinskiy, der trifft locker per Tempogegenstoß zum Ausgleich.

58.: Russland lässt nicht locker. Dibirov auf Thitnikov, der trifft freistehend zum 20:21.

57.: Drux mit ganz viel Mut. Er geht ins eins-gegen-eins gegen Evdokimov und holt den Siebenmeter raus, den Gensheimer verwandelt.

56.: Dibirov, wer sonst? Ein sensationeller Dreher trudelt neben den langen Pfosten, sein achter Treffer. 19:20, noch drei Minuten - Crunchtime!

56.: Böhm mit ganz viel Pech. Er nimmt sich einen risikoreichen, aber tollen Wurf aus dem linken Rückraum. Der Ball springt an den Pfosten und von dort an die Latte - und dann aus dem Torraus raus.

55.: Jetzt wird es nochmal brenzlig. Kosorotov zieht gegen Wiencek den Siebenmeter, Dibirov versenkt gegen Heinevetter zum 18:20. Und Wiencek muss zwei Minuten auf die Strafbank.

54.: Und in der Überzahl kommt Weinhold nach einem tollen Strobel-Zuspiel vollkommen frie zum Wurf, doch Kireev rettet mit seiner nächsten Sensations-Parade.

53.: Und direkt nochmal ein bisschen Glück für das deutsche Team: Weinhold mit dem Schrittfehler, doch Dibirov, ausgerechnet Dibirov, verfehlt aus der eigenen Hälfte das verwaiste Tor! Prokop lässt mittlerweile mit dem siebten Feldspieler angreifen.

52.: Das war ein ganz wichtiger Treffer, es sind nur noch knapp acht Minuten auf der Uhr. Da sind drei Tore schon ein gutes Polster. zumal Shkurinskiy den Ball jetzt über die Latte hämmert. Ein bisschen Pech aus russischer Sicht ist auch dabei, den Eingriff des Mittelblocks hätte man auch zum Freiwurf abpfeiffen können.

Russland - Deutschland: Enge Schlussphase

51.: Doch Drux sorgt für das Highlight-Play! Er tankt sich durch zwei Mann durch und zieht den Siebenmeter, der lautstark bejubelt wird. Gensheimer tritt an und hebt den Ball über den extra eingewechselten Grams hinweg. 20:17!

51.: Kein guter Angriff der deutschen Mannschaft, Weinhold und Böhm kommen zu keiner klaren Wurfaktion.

50.: Dibirov ist von Linksaußen nicht zu parieren. Wolff versucht es diesmal, indem er tief geht, das erkennt der 35-Jährige und legt den Ball lässig über den Kopf des Keepers hinweg.

49.: Weinhold mit der schnellen Antwort, sein Rückraumkracher beschert Deutschland das 19:16.

48.: Ärgerlich. Wolff hält stark gegen Kiselev, den Rebound verwandelt aber Dereven.

47.: Endlich mal etwas Platz im Rückraum! Nach zwei Kreuzungen steigt der lange Böhm halblinks hoch und trifft per Aufsetzer.

46.: Böhm ist mittlerweile auf dem Feld, er teilt sich mit Drux die halblinke Seite. Die nächste Zeitstrafe zieht aber Weinhold, der von Komogorov am Trikot gezogen wird. Es ist seine zweite.

46.: Rückraumgranate von Kiselev, da hat Wolff keine Chance.

45.: Der x-te Versuch für Deutschland, wieder auf drei Tore Führung zu erhöhen. Und diesmal übernimmt der Kapitän höchstselbst die Verantwortung: Weinhold muss seinen Wurf abbrechen und einen wilden Pass auf Gensheimer spielen, der weiß das aber zu nutzen und trifft mit einem eigentlich unmöglichen Dreher von Rechtsaußen!

44.: Strobel mit dem nächsten Fehlwurf, Kireev mit seiner zehnten Parde. Doch auf der anderen Seite setzt Fokin Dereven den Ball an den Pfosten.

Torwartduell zwischen Wolff und Kireev

43.: Es zeichnet sich ein Showdown der Keeper ab. Kireev hält gegen Weinhold, Wolff zieht nach und pariert den Wurf aus der zweiten Welle. Deutschland wieder im Angriff.

42.: Wolff badet erneut aus! Er pariert einen Wurf aus dem Rückraum, auch der Rebound ist Beute für den Keeper, sodass Deutschland mit zwei Toren in Führung bleibt.

42.: Das war sicher anders geplant. Strobel nimmt einen unvorbereiteten Wurf und scheitert an Kireev.

41.: Das war zwei Mal ein schwaches Überzahlspiel der deutschen Mannschaft. Prokop reagiert, nimmt seine zweite Auszeit.

41.: Und gegen den Wurf von Kiselev kann auch Wolff nichts mehr ausrichten, auch wenn er den Ball mit der Hand noch touchiert.

41.: Und gegen den Wurf von Kiselev kann auch Wolff nichts mehr ausrichten, auch wenn er den Ball mit der Hand noch touchiert.

40.: Doch etwas Nervosität kommt auf, Deutschland verliert in Überzahl erneut viel zu schnell den Ball.

40.: Bitterer Fehlpass von Wiede, der einen ganz schwachen Fehlpass spielt. Doch Wolff rettet phänomenal, hat seinen Fuß über dem eigenen Kopf und wehrt den freien Wurf von Komogorov ab.

39.: Wichtige Phase jetzt, kann Deutschland den Druck aufrecht erhalten? Evdokimov bekommt die Zeitstrafe, er ist Kohlbacher fernab des Balles zu hart angegangen.

38.: Die deutsche Abwehr ist in der Mitte zu beschäftigt, dadurch hat Dibirov auf Linksaußen viel zu viel Platz, die dieser Weltklasse-Spieler natürlich zu nutzen weiß.

37.: Doch auf die Abwehr ist Verlass. Drux erkämpft sich den Ball, Gensheimer geht mit vollem Tempo den Gegenstoß und versenkt zum fünften Mal in diesem Spiel.

36.: Kireev hält sein Team im Spiel, Groetzki scheitert nach einem etwas glücklichen Weinhold-Zuspiel von Rechtsaußen an der Hüfte des Keepers.

DHB-Team: Die Abwehr steht gut

35.: Dibirov kann nicht immer verteidigt werden, von Linksaußen kommt er zu einem schnellen Treffer.

34.: Weinhold veredelt, täuscht das Zuspiel an den Kreis an und hämmert die Kugel dann selbst in den Knick.

34.: Die Abwehr steht nach wie vor sehr gut, Russland findet kaum eine Lücke. Kosorotov muss einen Panikwurf nehmen, der gründlich daneben geht.

33.: Doch Deutschland lässt sich davon nicht beirren. Weinhold mit einem feinen Zuspiel auf Kohlbacher, der vom Kreis sicher verwandelt.

33.: Russland findet Kalarash am Kreis, dort freistehend lässt er Wolff keine Abwehrchance. 11:13 statt 10:14.

32.: Das ist ärgerlich. Ballgewinn Deutschland, Wiencek hatte da seine Gräten dazwischen. Drux läuft den Gegenstoß, scheitert aber an einer sensationellen Parade von Kireev.

31.: Auf der anderen Seite Kosorotov mit dem schnellen Stürmerfoul, kurz darauf tobt die Halle, denn Drux hat zur Viertoreführung getroffen. Allerdings mit Hilfe eines Strümerfouls.

31.: Tolles Tor von Strobel, der mit einer Finte Kalarash aussteigen lässt und von halblinks wuchtig zum 13:10 versenkt!

31.: Weiter geht's mit dem zweiten Abschnitt in Berlin! Deutschland startet, getragen von den zahlreichen heimischen-Fans, mit dem Anwurf.

Russland gegen Deutschland: 10:12 zur Halbzeit

Halbzeit: Auffällig bei den Russen ist, dass eigentlich das gesamte Spiel von vier Spielern abhängt: Der gute Kireev im Tor, die beiden Außenspieler Dibirov und Shishkarev, die jeden Gegenstoß laufen und auch defensiv die Bälle klauen, und dem jungen Kosorotov auf halblinks, der als einziger russischer Spieler auch aus dem Rückraum Gefahr ausstrahlt. Bei Deutschland sticht dagegen erneut kein Spieler groß hervor, es ist wieder die geschlossene Teamleistung bisher. Ob sich das vielleicht noch als Vorteil erweisen kann?

Halbzeit: Es ist spannend, es ist eng, es ist prickelnd - und es wird eine ganz knappe Kiste für die deutsche Mannschaft heute. Russland erweist sich als die erwartet harte Nuss, lässt sich von der lauten Kulisse nicht beeindrucken und spielt seinen Stiefel gut runter. Beide Mannschaften haben große Probleme im Positionsspiel, viel geht übers Tempospiel oder von der Siebenmeterlinie. Zudem sind beide Keeper gut im Spiel.

30.: Doch Wolff ist zur Stelle, hält den letzten Wurf der ersten Halbzeit - und Deutschland geht mit einer 12:10-Führung in die Kabine!

30.: Die Parade hat den Schwung etwas genommen, Weinhold begeht das Stürmerfoul. Russland hat noch 20 Sekunden Zeit, zum 11:12 zu verkürzen.

29.: Beste Phase der deutschen Mannschaft jetzt, Wiencek mit einem Monsterblock. Strobel findet dann erneut Pekeler, der scheitert aber mit seinem freien Wurf am starken Kireev.

27.: Wunderschönes Anspiel von Wiede, hinter dem Rücken wirft er den Ball zu Pekeler an den Kreis. Drei Russen gucken ins Leere und der Kieler hat freie Bahn. 12:10 für Deutschland!

27.: Shkurinskiy zieht gegen Kohlbacher den Siebenmeter, Heinevetter kommt erstmals auf die Platte - und prompt setzt Dibirov die Kugel an den Pfosten!

26.: Kohlbacher unterstützt Pekeler am Kreis, dadurch hat Gensheimer Rechtsaußen viel Platz. Doch er scheitert mit seinem freien Wurf an einer starken Parade von Kireev.

25.: Zhitnikov mit den nächsten beiden unglücklichen Aktionen, im Offensivspiel verliert er leichtfertig den Ball, dann kann er den Gegenstoß von Weinhold nur regelwidrig stoppen, dafür gibt es die Zeitstrafe.

25.: Schöne Einzelaktion von Groetzki, Zhitnikov hat ihm da die Tür aufgemacht. Er zieht von außen nach innen und trifft wuchtig in die Maschen.

25.: In Unterzahl nimmt Prokop Wolff von der Platte, doch Deutschland verliert den Ball. Shishkarev trifft aus der eigenen Hälfte ins verwaiste deutsche Tor zum Ausgleich.

24.: Ganz fahriger Angriff der Russen, auch in Überzahl kommen sie zu keiner klaren Aktion. Am Ende muss Shishkarev den Wurf aus superspitzem Winkel nehmen, Wolff lenkt den Ball mit etwas Glück an den Pfosten.

23.: Drux erwischt Zhitnikov mit der Hand im Gesicht, der gebürtige Gummersbacher darf sich zwei Minuten ausruhen.

Gensheimer on Fire - Russen halten dagegen

23.: Der Arm der Referees ist oben, Deutschland steht unter Druck, findet aber trotzdem irgendwie Kohlbacher am Kreis. Der übersieht jedoch den Gegenspieler, den er noch unmittelbar vor sich stehen hat, und begeht somit das Stürmerfoul. Erneut richtige Entscheidung der bislang fehlerfreien Schiedsrichter.

22.: Ein bisschen zu viel Stückwerk und Krampf jetzt im Positionsspiel der deutschen Mannschaft, Prokop zieht die grüne Karte und sortiert neu.

21.: Drux kommt gut in die Partie, auch wenn er jetzt mit seinem dritten Abschluss in Folge erstmals an Kireev scheitert. Gensheimer sichert sich aber den Rebound und Deutschland bleibt im Ballbesitz.

20.: Auf der anderen Seite das nächste erfolgreiche Zusammenspiel zwischen Wiede und Drux. Wiencek beschäftigt gleichzeitig den Mittelblock, dadurch ist halblinks ein bisschen Platz für Drux, der ausreicht, um durchzustoßen und den zweiten Treffer in Folge zu erzielen.

19.: Kosorotov bleibt ein Aktivposten auf halblinks, er zieht den nächsten Siebenmeter. Dibirov bleibt cool und gleicht wieder aus.

19.: Wiede und Drux mit der erfolgreichen Kreuzung, dadurch hat Drux auf halblinks genug Platz um hochzusteigen und zum 9:8 zu versenken.

18.: Shishkarev reißt am Kreis Wiencek um, dafür gibt es die Zeitstrafe.

18.: Deutschland mit dem nächsten Stürmerfoul und dem Glück, dass Russland auf der anderen Seite der gleiche Fehler passiert.

Russland - Deutschland Intensive Anfangsphase

17.: Dadurch fehlt er aber hinten und die schnelle Mitte ist eine Paradedisziplin der russischen Mannschaft. Shishkarev steht Linksaußen frei und zieht den Siebenmeter, den Dibirov sicher verwandelt.

16.: Pfostenknaller von Kosorotov, Groetzki nimmt die Kugel auf und findet Gensheimer, der den Gegenstoß stark verwandelt.

15.: Doch aktuell haben beide Mannschaften Schwierigkeiten, zum Torerfolg zu kommen. Dibirov zieht das Stürmerfoul gegen Fäth, Groetzki gewinnt den Ball zwar unmittelbar zurück, doch Gensheimer scheitert mit seinem Wurf an Kireev.

15.: Sehr gute Abwehrarbeit der deutschen Mannschaft, unter Zeitdruck wird Zhitnikov zu einem unvorbereiteten Wurf aus der Mitte gezwungen. Wolff steht richtig und pariert glänzend.

14.: Russland lässt die Unterzahl abgezockt runterlaufen, dann nimmt Koksharov die erste Auszeit der Partie.

13.: Russland in Unterzahl mit dem schnellen Ballverlust, doch Wiencek begeht die falsche Sperre am Kreis und bekommt seinen Wurf abgepfiffen.

12.: In Überzahl kommt wieder Wiede zum Zug, mit seinen schnellen Pässen und Bewegungen kann er seine Mitspieler exzellent in Szene setzen. Fäth ist der Nutznießer, bricht halblinks durch und trifft zum 7:7.

12.: Weinhold wird in der Luft gestoßen, dafür gibt es die erste Zeitstrafe gegen Russland.

12.: Und jene Parade ermöglicht Russland die erneute Führung. Der dritte Treffer in Folge geht auf das Konto von Dibirov, der Wolff etwas glücklich tunnelt.

11.: Es bleibt eng. Deutschland mit dem Stürmerfoul, Shishkarev verwandelt den Tempogegenstoß. Anschließend scheitert Groeztki freistehend von Rechtsaußen an einer starken Parade von Kireev.

10.: Der nächste schneller Treffer, Shkurinskiy trifft aus dem Rückraum zum 5:6.

10.: Die schnelle Antwort, Gensheimer findet Pekeler, der erzielt vom Kreis seinen ersten Treffer.

9.: Russland braucht ein bisschen Glück für das 4:5, ein Wurf aus der Mitte wird geblockt, doch der Rebound landet bei Shishkarev, der Linksaußen Platz hat und trifft.

8.: Erste Parade von Wolff, Shishkarev scheitert von Rechtsaußen, findet das kurze Eck nicht.

Offene Deckung der Russen unterbindet Spielfluss

6.: ... und die nutzt Weinhold! Spielerisch geht aufgrund der offenen Deckung der Russen noch nicht viel, umso mehr kommt es heute auf seine Vorstöße in die Tiefe an. Diesmal sitzt auch der Abschluss und Deutschland geht mit 3:4 in Front.

6.: Erst hämmert Kosorotov seinen nächsten Wurf an den Pfosten, danach begeht er das Stürmerfoul. Deutschland mit der Chance, erstmals in Führung zu gehen ...

5.: Weinhold scheitert mit seinem Wurf am gegnerischen Keeper, Groetzki ist am Kreis stehend hellwach, nimmt die Kugel auf und verwandelt den Rebound zum erneuten Ausgleich - 3:3!

5.: Auf der anderen Seite hat Russland in Pberzahl viel Platz. Kosotorov findet mit einem langen Ball Shishkarev, der trifft von Rechtsaußen mit einem feinen Dreher.

4.: Gleiches Spiel wie im ersten deutschen Angriff, erneut ist es Weinhold, der Richtung Kreis durchbricht und den Siebenmeter zieht. Gensheimer wuchtet den Ball unter die Latte.

3.: Und weil Groetzki im Wurf zustößt, ist Deutschland erstmals in Unterzahl.

2.: ... und den verwandelt Gensheimer gewohnt sicher.

2.: Interessante Abwehrvariante der russischen Mannschaft, gleich zwei deutsche Spieler werden im Rückraum in direkte Manndeckung genommen. Dahinter ist Platz für Weinhold, der Pekeler am Kreis findet. Der Kieler kann nur im Kreis stehend verteidigt werden, das gibt Siebenmeter ...

1.: Deutschland beginnt wie gewohnt mit Wolff im Tor und Wiencek und Pekeler im Mittelblock. Das hgilft aber niuchts, wenn Kosorotov auf halblinks durchbrechen kann. Sein Abschluss ist präzise und bringt Russland in Führung.

1.: Anwurf in Berlin! Russland fährt den ersten Angriff.

Deutschland gegen Russland: Vor der Partie

Vor Beginn: Sowohl Offensiv als auch Defensiv ist Dibirov der Schlüsselspieler. Als Speerspitze der offensiven 5-1-Deckung fängt der CL-Sieger von 2017 (Mit Vardar Skopje) reihenweise Bälle ab und leitet damit die schnellen Gegenstöße selbst ein. Und im Positionsspiel ist er mit einem großen Wurfrepertoire ein verlässlicher Go-To-Guy, der sein Team bestenfalls bis ins Halbfinale führen soll.

Vor Beginn: Als Star des Teams gilt es zwei zu nennen, wobei der eine auf der Trainerbank sitzt: Eduard Koksharov kennt die glanzvollen Zeiten noch als aktiver Spieler, wurde 1997 Weltmeister und 2000 Olympiasieger. Auf der Platte ist Linksaußen Timur Dibirov sein verlängerter Arm und wichtigster Spieler.

Vor Beginn: Was gibt es sonst zu sagen über den heutigen Gegner? Die einst so stolze Handballnation hat seit der Jahrtausendwende den Anschluss an die Weltspitze verloren. In den 90er Jahren noch das Team, das es zu schlagen galt (zwei Mal Weltmeister, zwei Mal Olympiasieger), wurde Russland 2017 nur WM-Zwölfter und war bei der EM im letzten Jahr in Kroatien sogar nur Zuschauer. Auch in diesem Jahr war der Weg ein langer, erst in den Playoffs gegen Tschechien konnte sich das Team für die Endrunde qualifizieren.

Vor Beginn: Am Nachmittag gewann Brasilien etwas überraschend gegen Serbien mit 24:22, der Einzug in die Hauptrunde ist damit bereits schon jetzt zum Greifen nah. Russland holte in seinen ersten beiden Spielen ein Unentschieden gegen Serbien (30:30) und ließ gegen Außenseiter Korea ähnlich wie die deutsche Mannschaft nichts anbrennen (34:27). Die Chancen für ein Weiterkommen in die Hauptrunde stehen bislang also auch für den Ex-Weltmeister ganz gut.

Vor Beginn: Dass der Sieg gegen Brasilien eine Pflichtaufgabe war, sollte zwar nicht vergessen werden, trotzdem war die Deutlichkeit (34:21) doch überraschend. Da kommt es fast schon wie eine Mahnung an die Konkurrenz daher, wenn Steffen Fäth sagt: "Wir haben schon noch Luft nach oben."

Vor Beginn: Ein bärenstarker Keeper, ein treffsicherer Kapitän, ein felsenfestes Abwehrbollwerk, eine starke Mentalität und ein frenetisches Publikum: Bislang gab es für das deutsche Team nichts zu meckern. Oliver Roggisch fasst treffend zusammen: "Die Jungs geben alles. Wir stehen hervorragend in der Abwehr und haben einen starken Andreas Wolff hinten drin. Wir haben die Kulisse abgeholt, aber wir müssen wach bleiben."

Vor Beginn: Deutschlands Start in die Heim-WM verlief optimal, mit Brasilien und Korea ging es allerdings auch gegen die schwächsten Gruppengegner. Heute, gegen robuste und spielstarke Russen, werden wir das nächste Indiz bekommen, wie gut das DHB-Team wirklich ist.

Vor Beginn: Tag fünf der Handball-WM beschert uns den dritten Auftritt der Gastgeber, Deutschland muss sich gegen Russland beweisen! Nach den beiden überzeugenden Siegen gegen Korea und Brasilien folgen nun gewissermaßen die europäischen Wettkämpfe, morgen wartet Frankreich und zum Abschluss der Vorrunde geht es schließlich noch gegen Serbien.

DHB-Team gegen Russland: im TV und Livestream

Die Partie zwischen Deutschland und Russland wird live auf ARD und im Livestream des ersten deutschen Fernsehens mit folgendem Personal übertragen:

  • Reporter: Alexander Bommes
  • Moderation: Florian Naß

Deutschland gegen Russland: Der Kader der DHB-Auswahl

Christian Prokop ist der Trainer der deutschen Nationalmannschaft. Angeführt wird das DHB-Team von Kapitän Uwe Gensheimer.

PositionSpielerVerein
TorAndreas WolffTHW Kiel
TorSilvio HeinevetterFüchse Berlin
LinksaußenUwe GensheimerParis Saint-Germain
LinksaußenMatthias MuscheSC Magdeburg
Rückraum linksFinn LemkeMT Melsungen
Rückraum linksFabian BöhmTSV Hannover-Burgdorf
Rückraum linksSteffen FäthRhein Neckar Löwen
Rückraum MitteMartin StrobelHBW Balingen-Weilstetten
Rückraum MitteFabian WiedeFüchse Berlin
Rückraum MittePaul DruxFüchse Berlin
Rückraum RechtsSteffen WeinholdTHW Kiel
Rückraum RechtsFranz SemperSC DHfK Leipzig
RechtsaußenPatrick GroetzkiRhein-Neckar Löwen
KreisPatrick WiencekTHW Kiel
KreisHendrik PekelerTHW Kiel
KreisJannik KohlbacherRhein-Neckar Löwen

Deutschland in Gruppe A: Die aktuelle Tabelle

MannschaftSpieleSiegeUnentschiedenNiederlagenTordifferenzPunkte
Deutschland2200244
Frankreich2200134
Russland211073
Brasilien3012-132
Serbien3002-131
Korea2002-180
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