Ligapräsident Uwe Schwenker zu Christian Prokop-Entscheidung: "Gut geht vor schnell"

SID
Donnerstag, 01.02.2018 | 11:28 Uhr
Christian Prokop schaut entsetzt bei der Handball-EM.
© getty
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Präsident Uwe Schwenker von der Handball Bundesliga (HBL) sieht bei der Entscheidung über die Zukunft des angeschlagenen Bundestrainers Christian Prokop keine Eile.

"Wir sind alle gut beraten, uns die Zeit zu nehmen, die notwendig ist, um möglichst ein Gesamtbild zu haben", sagte Schwenker dem SID am Donnerstag: "Ich würde das jetzt nicht an Tagen und Wochen festmachen wollen, sondern ich sage einfach: Gut geht vor schnell."

Schwenker trägt am Freitag im Rahmen des Allstar Games in Leipzig bei einer turnusmäßigen Präsidiumssitzung des Deutschen Handballbundes (DHB) die Haltung der Liga zum Thema Prokop vor. Jene sei laut Schwenkers Angaben "komplex".

Nach dem Ausscheiden in der Hauptrunde der EM in Kroatien ist der Gegenwind für Prokop (39) erheblich. DHB-Vizepräsident Bob Hanning hatte zuvor eine umfangreiche Analyse in den nächsten vier bis sechs Wochen angekündigt.

Dies stößt bei Schwenker auf Zustimmung. "Wir werden uns die Zeit nehmen, die wir brauchen. Da werde ich mich auch von niemandem unter Druck setzen lassen", sagte der frühere Geschäftsführer des THW Kiel.

Grund sind nicht Prokops Qualitäten

Zuvor hatte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann in der Sport Bild gefordert, dass "eine Entscheidung über eine Weiterbeschäftigung von Christian Prokop deutlich eher" fallen müsse, als von Hanning veranschlagt.

Dass es bei den Gesprächen der Liga und des Verbandes um Prokops Qualitäten als Trainer gehen soll, verneinte Schwenker. "Es wird in keinem Falle um die sportfachliche Kompetenz gehen, sondern was es da an atmosphärischen Störungen gegeben hat. Das ist einfach auch zutage getreten, das hat auch jeder gemerkt. Das werden wir jetzt aufarbeiten", sagte der 58-Jährige.

Prokop war vor allem für seine Nicht-Nominierung von Abwehrchef Finn Lemke vor der EM und einige taktische Entscheidungen kritisiert worden. Zudem soll es innerhalb der Mannschaft zu Unstimmigkeiten mit dem Trainer gekommen sein.

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