HBL: Rhein-Neckar Löwen feiern nach Flensburg-Patzer Titelverteidigung

Demonstration gegen Kiel! Löwen erneut Meister

SID
Mittwoch, 31.05.2017 | 22:41 Uhr
Kim Ekdahl du Rietz feiert seinen letzten Titel mit den Rhein-Neckar Löwen
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Die Rhein-Neckar Löwen sind ein Jahr nach ihrem Premieren-Titel in der Handball-Bundesliga erneut deutscher Meister. Nach einem eindeutigen 28:19 (11:10) gegen den Rekordmeister THW Kiel konnten die Mannheimer den Titel verteidigen. Dabei profitierte der alte und neue Meister von einer 27:31 (15:14)-Niederlage der SG Flensburg-Handewitt bei Frisch Auf Göppingen am frühen Abend.

Durch den 29. Sieg im 32. Saisonspiel vergrößerten die Löwen ihren Vorsprung auf Flensburg auf fünf Punkte und können nicht mehr eingeholt werden. Die Flensburger haben ihrerseits fünf Zähler Vorsprung auf den THW Kiel und sind damit sicher Zweiter.

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"Es ist vorbei. Es lief nicht, wie wir es wollen und mir tut es leid für die Spieler", sagte Flensburg-Trainer Vranjes bei Sport1: "Wir hatten einfach keine Kontinuität." Schon am vergangenen Sonntag hatte die SG im direkten Duell mit den Löwen mit 21:23 verloren.

"Wir haben gerade erst gegen Flensburg gespielt, da ging es um alles - und drei Tage später sind wir Meister. Ich kann es noch gar nicht glauben", freute sich Löwen-Coach Nicolai Jacobsen. Auch seine Spieler waren vom Triumph überrascht. "Natürlich haben wir uns überlegt, dass das heute passieren kann. Jeder denkt natürlich dran, aber unser Wille war heute so groß", sagte Nationalspieler Patrick Groetzki bei Sport1.

Der schwedische Rückraumstar Kim Ekdahl Du Rietz, der nach der Saison seine Karriere beendet, habe laut Groetzki als Orakel fungiert: "Es war unerwartet, aber Kim Ekdahl Du Rietz sagt seit zwei Wochen, dass wir heute Meister werden."

TVB Lemgo mit wichtigem Erfolg

Die Füchse Berlin kassierten im Kampf um die Champions-League-Teilnahme derweil eine empfindliche Niederlage. Die Hauptstädter unterlagen dem abstiegsbedrohten VfL Gummersbach mit 27:28 (15:19), bleiben dank eines Patzers des SC Magdeburg jedoch auf Rang vier. Die Ostdeutschen kamen beim SC DHfK Leipzig nur zu einen 24:24 (15:11)-Unentschieden und sind punktgleich mit Berlin Fünfter.

Wie die Gummersbacher, die durch ihren Sieg in Berlin auf den 13. Platz kletterten, feierte der TVB Lemgo ebenfalls ein wichtiges Erfolgserlebnis im Tabellenkeller. Gegen Wetzlar behielt der Meister von 1997 und 2003 mit 29:26 (15:10) die Oberhand. Durch den erst achten Saisonsieg verwies Lemgo den TBV 1898 Stuttgart zwischenzeitlich auf Abstiegsrang 16.

Die Schwaben bezwangen den TSV GWD Minden mit 28:26 (15:14). Mittendrin im Abstiegskampf bleibt auch der Bergische HC, der gegen die MT Melsungen mit 26:28 (14:17) das Nachsehen hatte und auf dem 14. Rang steht. Schlusslicht HSC 2000 Coburg, das bereits als erster Absteiger feststand, trennte sich vom TSV Hannover-Burgdorf indes 27:27 (11:13).

Die Rhein-Neckar Löwen im Überblick

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