Handball

Schwalb reizt Trainer-Job noch immer

SID
Martin Schwalb ist aktuell Vizepräsident bei HSV Hamburg

Zweieinhalb Jahre nach seinem schweren Herzinfarkt hat der frühere Meistertrainer Martin Schwalb eingeräumt, dass ihn die Arbeit als Chefcoach gelegentlich noch immer reizt.

"Ich würde lügen, wenn ich sage, dass es nicht manchmal kribbelt, wenn ich als TV-Experte in Kiel oder in Flensburg in einer brodelnden Halle stehe", sagte der 53-Jährige im Interview mit der Hamburger Morgenpost.

"Trainer ist das, was ich gelernt habe, was ich auch kann. Das könnte ich jederzeit wieder machen", sagte Schwalb: "Es gibt auch immer wieder Anfragen von Vereinen."

Allerdings fühle er sich in seiner Rolle als Vizepräsident des Drittligisten Handball Sportverein Hamburg derzeit pudelwohl. "Meine jetzige Aufgabe reizt mich mehr. Das andere ist überhaupt kein Thema", sagte Schwalb, der ausschloss, bei seinem Klub eines Tages auf die Trainerbank zurückzukehren.

"Also in Hamburg nicht. Es gibt kein Szenario, in dem ich hier den Trainer machen würde", sagte Schwalb, der inzwischen bewusster auf seine Gesundheit achtet: "Ich habe riesigen Spaß. Das Leben ist schön!"

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