Handball

Füchse trennen sich von Trainer Richardsson

SID
Erlingur Richardsson ist wohl nicht mehr Trainer von den Füchsen berlin

Die Füchse Berlin haben sich von Trainer Erlingur Richardsson getrennt. Das bestätigte der Klub am Dienstagnachmittag und stellte in Velimir Petkovic umgehend einen Nachfolger vor. Zum sofortigen Ende der Zusammenarbeit mit dem 44-jährigen Isländer Richardsson kam es nach einer "intensiven Analyse der aktuellen Situation", hieß es in einer Mitteilung.

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Auf Richardsson folgt nun Petkovic, der von 1998 bis 2004 bei der HSG Wetzlar und von 2004 bis 2013 bei Frisch Auf Göppingen als Bundesligatrainer arbeitete. Zuletzt war der 60-Jährige zwei Jahre Coach des ThSV Eisenach. Mit Göppingen gewann Petkovic 2011 und 2012 den Europapokal, dazu war er 2005 Trainer der Saison. Er unterschrieb in Berlin einen Vertrag bis 30. Juni 2018.

"Wir sind zuversichtlich, dass wir mit Velimir Petkovic unsere Ziele erreichen können und er der Mannschaft zusätzliche Impulse verleihen wird", sagte Berlins Geschäftsführer Bob Hanning. Petkovic meinte: "Ich werde auf der Arbeit Richardssons aufbauen und bin sicher, dass wir die Saisonziele erreichen können."

Aktuell sind die Füchse Tabellenvierter der Bundesliga und konnten die letzten beiden Spiele gewinnen. Trotzdem kam es nun zur überraschenden Trennung, über die die Bild-Zeitung und B.Z. zuerst berichtet hatten. Richardsson arbeitete seit 2015 als Coach der Füchse und war in der Hauptstadt Nachfolger von Bundestrainer Dagur Sigurdsson.

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