HBL, 12. Spieltag: Rhein-Neckar Löwen - Füchse Berlin 30:25

Appelgren hext - Löwen-Trio erlegt Füchse

Von Für SPOX in der SAP Arena: Sebastian Schuch
Sonntag, 20.11.2016 | 16:41 Uhr
Alexander Petersson war gegen die Füchse Berlin ein Aktivposten der Rhein-Neckar Löwen
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Am 12. Spieltag der HBL haben die Rhein-Neckar Löwen die Füchse Berlin im Spitzenspiel mit 30:25 (18:11) besiegt. Trotz des straffen Spielplans war bei den Gastgebern keine Müdigkeit zu erkennen. Im Tor zeigte Mikael Appelgren eine Weltklasse-Leistung, im Angriff trafen Gudjon Valur Sigurdsson, Kim Ekdahl du Rietz und Alexander Petersson wie am Fließband.

Vor 12.241 Zuschauern in der nahezu ausverkauften SAP Arena legten die Gastgeber die Grundlage für den Erfolg bereits im ersten Durchgang. Gudjon Valur Sigurdsson, Kim Ekdahl du Rietz und Alexander Petersson konnten zur Pause schon je sechs Treffer aufweisen. Die Berliner fanden zu keinem Zeitpunkt wirklich ins Spiel.

In der zweiten Hälfte ließen die Gastgeber die Füchse nie auf weniger als vier Treffer rankommen. Durch den Sieg zogen die Löwen (20:2) in der Tabelle an den Füchsen (19:5) vorbei und schließen zur SG Flensburg-Handewitt (20:2) auf. Tabellenführer, mit einem Spiel mehr, ist der THW Kiel (22:2).

Beste Schützen bei den Gastgebern waren Alexander Petersson (10), Kim Ekdahl du Rietz (8) und Gudjon Valur Sigurdsson (8). Bei den Füchsen war Hans Lindberg mit sieben Treffern am erfolgreichsten, es folgte Fabian Wiede (5).

Die Reaktionen zum Spiel:

Nikolaj Jacobsen (Trainer Rhein-Neckar Löwen): Ich bin natürlich sehr, sehr zufrieden. Wir haben eine nahezu perfekte erste Halbzeit gespielt. Kim Ekdahl du Rietz war überragend. Auch in der zweiten Halbzeit haben wir gut angefangen. Nach der Pause hatten wir eine kurze Schwächephase, aber dennoch Kompliment an meine Mannschaft.

Oliver Roggisch (Sportlicher Leiter Rhein-Neckar Löwen): Die Stimmung war gerade nach der Niederlage gegen Skopje überragend. Wir haben genau den rcihtigen Weg in der Vorbereitung gefunden. Nach einer anstrengenden Woche war das der verdiente Lohn.

Erlingur Richardsson (Trainer Füchse Berlin): Glückwunsch an die Löwen. Wir waren heute einfach nicht wach genug. Wir haben aber bis zum Ende gekämpft, auch wenn die Reaktion zu spät kam.

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Spiel:

Unterschiedliche Vorzeichen vor dem Spitzenspiel. Während die Füchse seit eineinhalb Wochen (29:20) gegen DHfK Leipzig kein Pflichtspiel mehr zu bestreiten hatten, haben die Löwen die Partien gegen den Bergischen HC (26:24) und Vardar Skopje (27:33) in den Knochen.

Löwen-Coach Niklaj Jacobsen lässt trotz des schweren Spiels unter der Woche seine besten Sieben auflaufen. Appelgren beginnt im Tor, Sigurdsson und Groetzki auf den Außen, Schmid in der Mitte, Ekdahl du Rietz und Petersson auf den Halbpositionen sowie Pekeler am Kreis. Bei den Füchsten startet erwartungsgemäß Heinevetter im Tor, auf dem Feld stehen Gujonn, Reißky, Kozina, Elisson, Drux und Lindberg.

4.: 3:09 Minuten dauert es bis zum ersten Treffer. Nachdem die Löwen und anschließend die Füchse ihren Angriff lange ausspielen und jeweils am gegnerischen Keeper scheitern, bricht Petersson den Bann.

10.: Appelgren pariert zwei Mal herausragend, die Löwen nutzen ihren Chancen und können sich mit 6:2 absetzen. Erlingur Richardsson muss reagieren. Auszeit Berlin.

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18.: Wirklich viel läuft bei den Füchsen bislang nicht zusammen. Die Löwen-Abwehr steht stabil, geht aber auch das eine oder andere Mal zu hart ran. Zwei Siebenmetertoren von Hans Lindberg ist es zu verdanken, dass es mit 11:7 weiter offen bleibt.

21.: Unglaublich, Ekdahl du Rietz gelingt einfach alles! Aus dem Stand schweißt der Schwede den Ball von der Mitte aus elf Metern in den linken Knick. 13:7 für die Löwen, Richardsson nimmt die zweite Auszeit.

25.: Die Auszeit zeigt Wirkung, aber nur bei den Gastgebern! Appelgren pariert einen Abschluss nach dem anderen, die Löwen kommen ein ums andere Mal in den Tempogegenstoß. Mit 17:7 haben die Gastgeber einen komfortablen Vorsprung.

35.: Die Füchse müssen offensiver agieren, wenn noch etwas Zählbares herausspringen soll. Richardsson reagiert und opfert im Angriff seinen Torhüter zugunsten eines siebten Feldspielers.

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45.: Die Füchse finden immer noch zu selten das richtige Mittel gegen die Löwen-Abwehr. Allerdings können sich die Gastgeber aktuell nicht weiter absetzen. Jacobsen nimmt beim Stand von 24:18 eine Auszeit, um das Löwen-Rudel weiter anzuspornen.

50.: So langsam spürt man bei den Löwen die Belastung der vergangenen Woche. Die Abwehr der Füchse hat nun deutlich mehr Zugriff, Stochl kommt langsam auf Betriebstemperatur und vorne ist vor allem Fabian Wiede ein Aktivposten. Mit 26:21 bleibt es spannend.

Fazit: Hochverdienter Sieg für die Löwen. Vor allem auf Grund der ersten Hälfte müssen sich die Füchse hinterfragen. Als bei den Gastgebern die Müdigkeit einsetzte, wurde es ausgeglichener, spannend allerdings nicht. Mit 30:25 gewinnen die Löwen das Topspiel.

Der Star des Spiels: Kim Ekdahl du Rietz. Ob auf Halblinks oder der Mitte, die Füchse bekamen den Schweden zu keinem Zeitpunkt in den Griff. Erzielte starke acht Tore selbst, legte einige weitere auf und initiierte viele gefährliche Situationen. An dieser Stelle könnten aber auch Sigurdsson, Petersson oder Appelgren stehen.

Der Flop des Spiels: Silvio Heinevetter. Durfte nur in den Anfangsminuten ran und bekam wirklich keine Hand an den Ball. Eine Parade in zehn Minuten ist zu wenig für einen Torhüter seines Formats.

Das fiel auf:

  • Beide Teams spielten zu Beginn eine 6-0-Abwehr. Diese wurde von den Füchsen etwas offensiver interpretiert, die Gastgeber wandelten die Abwehrformation situativ in eine 5-1 oder 3-2-1 um. Mit wachsendem Vorsprung stellte Jacobsengar auf eine sehr offensive 4-2-Abwehr um.
  • Von Beginn an hatten die Löwen ein hoches Tempo in ihren Aktionen. Dabei war Ekdahl du Rietz und Petersson keine Lücke in der Füchse-Abwehr zu klein. Die beiden Shooter erwischten vor allem in Durchgang eins einen Sahnetag.
  • Löwen-Keeper Appelgren war von Beginn an auf Betriebstemperatur und brachte die Gäste im ersten Durchgang an den Rand der Verzweiflung. Sein Gegenüber Silvio Heinevetter brachte dagegen keine Hand an den Ball und musste früh für Stochl weichen. Doch auch die Nummer 71 der Füchse konnte sich lange Zeit nicht wirklich auszeichnen.
  • Schon ab Mitte der ersten Hälfte begannen die Berliner mit den beiden Schiedsrichtern Christoph Immel und Ronald Klein zu diskutieren. Wirkung hatte das beim Duo, das die Partie souverän leitete, aber nur im negativen Sinne. So erhielt Kresimir Kozina früh in der zweiten Hälfte eine Zeistrafe wegen Lamentierens.

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