Handball: Deutschland - Spanien 32:18

DHB-Mädels top - DHB-Boss in Trouble

Freitag, 07.10.2016 | 21:00 Uhr
Härtetest bestanden: Bieglers "Ladies" feiern Kantersieg gegen Spanien
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Deutschlands Handball-Frauen haben auf dem langen Weg zur Heim-WM 2017 (1.-17. Dezember) und 55 Tage vor der Europameisterschaft in Schweden ein Ausrufezeichen gesetzt. Die Mannschaft von Bundestrainer Michael Biegler setzte sich in einem Länderspiel in Hamburg mit 32:18 (17:10) gegen Spanien durch. DHB-Präsident Andreas Michelmann hatte derweil mit etlichen Schwierigkeiten zu kämpfen.

In der mit 2.147 Zuschauern sehr gut besuchten Inselparkhalle, die sonst das Domizil des Basketball-Zweitligisten Hamburg Towers ist, legte Deutschland ganz stark los und erspielte sich bis zur 23. Minute eine 13:7-Führung.

Entscheidend dafür war eine extrem aggressive Deckung. Egal, ob Biegler Kim Naidzinavicius mit Julia Behnke oder Jennifer Karolius mit Evgenija Minevskaja brachte, der Mittelblock stand wie eine Festung.

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Dadurch wurden die Spanierinnen zu leichten Fehlern gezwungen und die deutsche Mannschaft konnte immer wieder Tempogegenstöße laufen. Kam doch einmal eine der Gästespielerinnen zum Abschluss, war auf Torhüterin Clara Woltering Verlass. Die 33-Jährige zeigte mehrere Monster-Paraden.

Toller Lauf zu Beginn der zweiten Hälfte

Auch im Angriff passte viel zusammen. Im Rückraum wurde mit hohem Tempo gekreuzt und der Ball gut laufen gelassen, was die spanische Abwehr in Bewegung brachte und immer wieder Räume schaffte. Diese nutzten die DHB-Mädels häufig durch clevere Anspiele auf die Außen.

Nachdem Deutschland mit einer 17:10-Führung in die Pause gegangen war, wurde die zweite Hälfte zu einem weiteren Feuerwerk. Mit einem 8:3-Lauf bis zur 44. Minute (25:13) zog das Biegler-Team den Gästen endgültig den Zahn.

Die Partie war damit gelaufen, es wurde fleißig durchgewechselt und am Ende standen auf dem Spielberichtsbogen 12 verschiedene deutsche Torschützinnen. Beste DHB-Werferinnen beim 32:18 -Sieg waren Kim Naidzinavicius, Anne Hubinger, Emily Bölk und Svenja Huber mit jeweils vier Treffern.

WM-Halbfinale als Fernziel

Damit haben die DHB-Frauen den ersten echten Härtetest unter Biegler, der im April das Amt vom Dänen Jakob Vestergaard übernahm, mit Bravour bestanden. Die Partie war so etwas wie der Startschuss für die lange Vorbereitung auf die Heim-WM 2017, die in Bietigheim-Bissingen, Oldenburg, Trier, Leipzig, Magdeburg und Hamburg ausgetragen wird.

Brack-Kolumne: "Warum kompliziert, wenn es einfach geht!"

In Hamburg werden dann die Halbfinals und das Finale steigen. "Das Ziel ist es, das Halbfinale zu erreichen - und dann ist ohnehin alles möglich", gab DHB-Boss Michelmann die Richtung vor.

Michelmann in Crash verwickelt

Der 56-Jährige hatte übrigens vor der Partie auf dem Weg zur Halle mit einigen Problemen zu kämpfen. Erst ließ sich wegen des plötzlichen Hochbetriebs in der Hansestadt lange Zeit kein Taxi auftreiben, dann stand er im Stau, ehe schließlich sein Fahrer auch noch in einen Auffahrunfall verwickelt war.

Der Clou: Michelmann war mit der im Januar in Polen von den Bad Boys errungenen EM-Trophäe unterwegs. Diese blieb glücklicherweise heil.

Der Präsident kam schließlich mit der Schale unterm Arm und leicht außer Atem ins Mannschaftshotel direkt neben der Halle marschiert und konnte anschließend den Sieg der deutschen Mannschaft feiern.

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