Heißer Kampf um Rio-Tickets

Sigurdsson nimmt Luxusproblem locker

SID
Montag, 04.04.2016 | 11:42 Uhr
Dagur Sigurdsson hat viele Optionen für den Olympia-Kader
© getty
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Dagur Sigurdsson nimmt sein "Luxusproblem" derzeit noch gelassen hin. Doch spätestens dann, wenn im Sommer die Nominierung für die Olympischen Spiele ansteht, dürfte der Bundestrainer einige schlaflose Nächte haben.

Immer mehr Spieler drängen in den Kader des Europameisters, nach Rio darf Sigurdsson aber nur 14 Spieler mitnehmen. Schon jetzt ist klar: Es wird einige Härtefälle geben.

"Wir haben auf jeder Position drei, vier Leute, die Anspruch auf die Plätze haben", sagte Sigurdsson nach dem gelungenen Länderspiel-Doppelpack gegen den WM-Fünften Dänemark in Köln (33:26) und gegen Österreich in Gummersbach (26:20). Dabei fehlten der Auswahl des Deutschen Handballbundes noch einge verletzte Spieler wie das Kieler Trio Patrick Wiencek, Christian Dissinger und Steffen Weinhold sowie Europameister Erik Schmidt (TSV Hannover-Burgdorf). "Es wird für mich sehr schwer, weil wir sehr viele gute Spieler haben", erklärte Sigurdsson.

Bei den Spielern sind die Sommerspiele offiziell noch ein Tabuthema, auch wenn der Kampf um die begehrten Tickets längst begonnen hat. "Sie gehen jetzt erst einmal in ihre Vereine. Aufgaben geben wir ihnen nicht mit", sagte Sigurdsson, der seine Spieler erst nach dem Saisonende am 5. Juni wiedersehen und dann die heiße Vorbereitungsphase einläuten wird.

Am Sonntag konnte der Isländer die Profis mit einem guten Gefühl zurück zu ihren Klubs reisen lassen. "Die Mannschaft hat einen Schritt nach vorne gemacht", sagte Torhüter Andreas Wolff nach den überzeugenden Auftritten.


"Spur sicherer geworden"

Im Angriff spielte die DHB-Auswahl äußerst variabel, in der erneut bärenstarken Abwehr ließ Sigurdsson in mehreren Systemen spielen. "Man merkt, dass wir eine Spur sicherer geworden sind in unserem Spiel", betonte Abwehrchef Finn Lemke.

Mit insgesamt 13 Toren in beiden Begegnungen spielte sich der bei der EM erst spät nachnominierte Julius Kühn in den Vordergrund. "Der EM-Titel bringt natürlich Selbstvertrauen für jeden Spieler mit", sagte der Gummersbacher Rückraumspieler. Während EM-Held Wolff betont, dass man überhaupt noch nicht an Olympia denke, räumt Kühn immerhin ein, dass eine Teilnahme in Rio für ihn "ein Kindheitstraum" sei.

Dies gilt allerdings nicht nur für den 23-Jährigen. Sigurdsson hat bei rund 25 ernsthaften Kandidaten die Qual der Wahl. "Wir können aber auch mal zeitgleich fünf, sechs verletzte Spieler haben. Daher brauchen wir einen großen Kader", sagte der Isländer. Den hat er.

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