Nach Lizenzentzug

HSV: HBL prüft rechtliche Schritte

SID
Donnerstag, 21.01.2016 | 11:09 Uhr
Dem HSV Hamburg wurde die Lizenz für die Bundesliga entzogen
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
National Rugby League
Do11:50
Eels -
Bulldogs
AEGON International Women Single
Do12:00
WTA Eastbourne: Viertelfinals
Boodles Challenge
Do13:30
The Boodles: Tag 3
National Rugby League
Fr11:50
Broncos -
Storm
AEGON International Women Single
Fr12:00
WTA Eastbourne: Halbfinals
Boodles Challenge
Fr13:30
The Boodles: Tag 4
AEGON International Women Single
Sa13:15
WTA Eastbourne: Finale
Boodles Challenge
Sa14:00
The Boodles: Tag 5
National Rugby League
So08:00
Rabbitohs -
Panthers
Shanghai Darts Masters
Do13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 1
National Rugby League
Fr11:50
Roosters -
Rabbitohs
Shanghai Darts Masters
Fr13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 2
National Rugby League
Sa09:30
Panthers -
Sea Eagles

Der Ligaverband der Bundesliga erwägt offenbar eine Klage gegen den insolventen HSV Hamburg. Nach dem Lizenzentzug wird die HBL nun rechtliche Schritte prüfen lassen.

"Wir werden in jedem Fall eine rechtliche Prüfung vornehmen lassen, um zu gucken, ob ich meiner Pflicht als Geschäftsführer nachkommen muss und unsere Rechte und ausstehenden Forderungen an den HSV nicht auch auf diesem Weg eintreiben muss", sagte HBL-Chef Frank Bohmann dem SID.

Am Mittwoch hatte die HBL dem Champions-League-Sieger von 2013 und deutschen Meister von 2011 "aufgrund gravierender Verstöße gegen zwingend einzuhaltende Verpflichtungen" die Lizenz entzogen, die Hanseaten stehen damit als erster Absteiger fest, dürfen die Saison laut Statuten aber noch zu Ende spielen. Es scheint allerdings unwahrscheinlich, dass der HSV dazu in der Lage ist.

Es scheint allerdings unwahrscheinlich, dass der HSV dazu in der Lage ist. Die Abmeldung vom Spielbetrieb steht weiter bevor. "Heute ist nicht mit einer offiziellen Stellungnahme zu rechnen", sagte ein Sprecher des Insolvenzverwalters Gideon Böhm auf Anfrage des SID, eine Entscheidung soll voraussichtlich Anfang kommender Woche mitgeteilt werden. Die Profis und Mitarbeiter sind freigestellt.

Bohmann schätzt den "immateriellen Schaden", den die Marke Handball-Bundesliga erlitten hat, als "nicht unerheblich" ein und hält zudem Klagen von geschädigten Klubs, Unternehmen und Personen für möglich. "Ich gehe davon aus, dass sich viele Beteiligte darüber klar werden, wie sie ihre rechtlichen Positionen vertreten werden", sagte Bohmann: "Das kann dazu führen, dass es zu Klagen vor Zivil- und Strafgerichten kommt."

Alles zur Bundesliga

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung