Sigurdsson heizt Konkurrenzkampf an

"Jungs müssen sich zeigen"

SID
Donnerstag, 07.01.2016 | 14:23 Uhr
Dagur Sigurdsson muss seinen 16er-Kader bis zum Turnierstart benennen
© getty
Advertisement
NBA
Bulls @ Lakers
NBA
Warriors @ Thunder
Players Championship
Players Championship: Tag 1 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 1
NHL
Penguins @ Bruins
Players Championship
Players Championship: Tag 1 -
Session 2
Pro14
Leinster -
Newport
Premiership
Newcastle -
Gloucester
NHL
Islanders @ Flyers
NHL
Senators @ Blue Jackets
NBA
Bulls @ Warriors
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 2
Rugby Union Internationals
Schottland -
Australien
Rugby Union Internationals
England -
Samoa
Rugby Union Internationals
Wales -
Neuseeland
Rugby Union Internationals
Irland -
Argentinien
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 2
NBA
Pelicans @ Warriors
World Championship Boxing
Sergey Kovalev -
Vyacheslav Shabranskyy
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 3
Players Championship
Players Championship: Tag 3 -
Session 1
Premiership
Saracens -
Exeter
NHL
Canucks @ Rangers
Players Championship
Players Championship: Tag 3 -
Session 2
NBA
Suns @ Timberwolves
NHL
Oilers @ Bruins
NBA
Cavaliers @ 76ers
NHL
Flyers @ Penguins
BSL
Fenerbahce -
Büyükcekmece
NBA
Wizards @ Timberwolves
NBA
Grizzlies @ Spurs
NBA
76ers @ Celtics
NHL
Maple Leafs @ Oilers
Premiership
Northampton -
Newcastle
NBA
Timberwolves @ Thunder
Rugby Union Internationals
Wales -
Südafrika
Pro14
Munster -
Ospreys
NBA
Clippers @ Mavericks
ACB
Saski-Baskonia -
Obradoiro
Premiership
Harlequins -
Saracens
BSL
Besiktas -
Anadolu Efes
ACB
Real Madrid -
Gran Canaria
NBA
Magic @ Knicks
NHL
LA Kings @ Blackhawks
NHL
Sharks @ Capitals
NBA
Warriors @ Pelicans
Champions Hockey League
Trinec -
Brynas IF
Basketball Champions League
Hapoel Holon -
EWE Baskets
Champions Hockey League
Bern -
Växjö
Basketball Champions League
Orlandina -
Ludwigsburg

Bundestrainer Dagur Sigurdsson hat kurz vor der EM in Polen (15. bis 31. Januar) den Kampf um die Stammplätze in der Nationalmannschaft ausgerufen. "Es herrscht natürlich Konkurrenzkampf. Die Jungs müssen sich zeigen", sagte Sigurdsson vor den letzten beiden Testspielen gegen Island.

Siege seien die beste Art des Teambuildings - und für seine Spieler das beste Argument im Kampf um die begehrten EM-Tickets.

Denn entschieden, das machte Sigurdsson am Donnerstag in Hannover deutlich, hat er sich noch nicht endgültig, mit welchen 16 Akteuren er kommende Woche zur EM nach Polen (15. bis 31. Januar) aufbrechen wird. "Wenn es gut läuft und wir die Spiele gewinnen, hat man natürlich gute Chancen", ergänzte der Isländer.

Seine Nominierungen für die 16 Kaderplätze will der ehrgeizige Coach erst nach dem Wochenende bekannt geben. Im Laufe der EM hat er dann noch die Möglichkeit, drei Spieler auszutauschen und aus seinem vorläufigen 28er-Kader nachzunominieren. "Die Tür ist offen in beide Richtungen", sagte Sigurdsson neun Tage vor dem deutschen EM-Auftakt am 16. Januar (18.30 Uhr) gegen Ex-Weltmeister Spanien.

Offensive schon in EM-Form

Weitere Vorrundengegner der deutschen Mannschaft in der Gruppe C sind Schweden (18. Januar, 20.30 Uhr) und Slowenien (20. Januar, 17.15 Uhr). Die ersten drei Teams jeder Gruppe erreichen die Hauptrunde und nehmen die untereinander erzielten Ergebnisse mit.

In den beiden "Härtetests" gegen Island in Kassel und Hannover steht aber zunächst erstmal die Defensive auf dem Prüfstand. Zwar präsentierte sich die Offensive - und da vor allem der Rückraum - am Dienstag gegen Tunesien (37:30) schon in EM-Form, doch im Abwehrverbund offenbarte der WM-Siebte noch deutliche Schwächen.

Vor allem die 18 Gegentore in der ersten Hälfte wurmen Sigurdsson noch immer. "Wir werden da weiter an Kleinigkeiten arbeiten", sagte er und prognostizierte ein "enges EM-Turnier. Da kommt es genau auf diese Kleinigkeiten an. Es kann alles passieren."

"Darüber will ich nicht mehr reden"

Auch Neu-Kapitän Steffen Weinhold sieht mit Blick auf die Island-Spiele noch Luft nach oben. "Sicherlich gab es gegen Tunesien schon einige gute Ansätze", sagte der Kieler Rückraumspieler, "aber hinten müssen wir kompakter stehen und aggressiver arbeiten. Da gilt es jetzt, den nötigen Feinschliff reinzubekommen, damit wir in Polen ein Stück weiter sind."

Die Debatte um die vielen Verletzten erklärte Sigurdsson unterdessen für beendet. "Darüber will ich nicht mehr reden. Wir verfügen über eine gute Mannschaft und sind gut drauf", sagte der 42-Jährige. Das wollen Sigurdsson und Co. in den Partien gegen Island beweisen.

Mit dem etatmäßigen Kapitän Uwe Gensheimer (Muskelfaserriss in der Wade/Achillessehnenreizung), Kreisläufer Patrick Wiencek (Kreuzbandriss), Rechtsaußen Patrick Groetzki (Wadenbeinbruch) und Rückraumshooter Paul Drux (Schulterverletzung) fallen vier Stammspieler in Polen aus. Zudem musste Gensheimer-Ersatz Michael Allendorf (Sehnenabriss in der Hüftmuskulatur) seine Turnier-Teilnahme verletzungsbedingt absagen.

Dagur Sigurdsson im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung