Stresstest für Sigurdsson

DHB-Team vor wichtiger Partie

SID
Freitag, 31.10.2014 | 12:46 Uhr
Michael Allendorf gehört zu den wichtigsten Spielern der Nationalmannschaft
© getty
Advertisement
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Tag 4
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Main Fight PK
National Rugby League
Broncos -
Eels
Champions Hockey League
Jönköping -
Adler Mannheim
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Viertelfinale
Winston-Salem Open Men Single
ATP Winston-Salem: Viertelfinale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard PK
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 1
Champions Hockey League
Grizzlys Wolfsburg -
Banska Bystrica
Champions Hockey League
Red Bull München -
Krakau
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 1
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Weigh-in
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 2
Winston-Salem Open Men Single
ATP Winston-Salem: Halbfinale
National Rugby League
Storm -
Rabbitohs
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Finale
Winston-Salem Open Men Single
ATP Winston-Salem: Finale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard + Main Fight
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 3
Champions Hockey League
Mannheim -
Trinec
Champions Hockey League
Cracovia Krakau -
Red Bull München
National Rugby League
Storm -
Raiders
Premiership
Saracens -
Northampton
Premiership
Wasps -
Sale
Premiership
Leicester -
Bath

Bundestrainer Dagur Sigurdsson steht vor seinem ersten Stresstest: Ausgerechnet gegen sein Ex-Team Österreich können die deutschen Handballer einen riesigen Schritt Richtung EM machen.

Eine alte Liebe, hitzige Atmosphäre und eine innige Männerfreundschaft - all das muss Dagur Sigurdsson am Sonntagabend für 60 Minuten ausblenden. Denn ausgerechnet das Duell gegen sein früheres Team Österreich wird für den neuen deutschen Bundestrainer zum ersten echten Härtetest. Beim Quali-Showdown in Wien (18.00 Uhr) müssen die deutschen Handballer liefern.

"Unsere Chancen stehen 50 zu 50", sagt Sigurdsson und erwartet ein "Spiel auf Augenhöhe". Der Isländer weiß: Nach dem lockeren Aufgalopp gegen Handballzwerg Finnland (30:18) kann das DHB-Team um Kapitän Uwe Gensheimer bereits die Weichen in Richtung Europameisterschaft 2016 in Polen stellen.

Bei einer Niederlage gegen das ambitionierte Nachbarland, das im Kampf um das zweite direkte EM-Ticket hinter Weltmeister Spanien in Gruppe 7 als ärgster Widersacher der deutschen Mannschaft gilt, droht hingegen eine erneute Zitterpartie. Und die gilt es nach den großen Enttäuschungen der vergangenen Jahre (verpasste Qualifikation für WM, EM und Olympia) tunlichst zu vermeiden.

"Ein spezielles Spiel"

So oder so wird Sigurdsson am Sonntag im Fokus stehen. Immerhin hatte er die österreichische Nationalmannschaft von 2008 bis 2010 trainiert. Der 41-Jährige kennt viele der Spieler aus dem Effeff und bezeichnet deren heutigen isländischen Coach Patrekur Johanesson als "einen meiner besten Kumpels". "Es wird für mich deswegen ein spezielles Spiel, aber auch ein sehr schönes", sagte Sigurdsson.

Vor allem dürfte die Partie in der rappelvollen Eissporthalle (5500 Zuschauer) von Wien aber zum ersten Stresstest für ihn und seine neue formierte Mannschaft werden. Nach den beiden Testspielen gegen die Schweiz (Sieg und Remis) und der besseren Trainingseinheit gegen Finnland wartet mit dem EM-Elften erstmals ein Gegner mit internationalem Format.

2011 nur Unentschieden

"Wenn wir das Spiel positiv gestalten können, wäre es ein riesiger Schritt", sagte Gensheimer voller Zuversicht. Neue Unruhe kann der zuletzt arg gebeutelte Weltmeister von 2007 elf Wochen vor der Weltmeisterschaft in Katar nicht gebrauchen.

Doch Deutschland ist gewarnt: In der EM-Qualifikation 2011 reichte es gegen beherzt aufspielende Österreicher trotz Heimvorteils in Göppingen nur zu einem Unentschieden.

Und auch für Sonntag versprechen die mit Bundesliga-Spielern gespickten Nachbarn einen heißen Tanz. "Ich hoffe natürlich auf einen Sieg", sagte Rechtsaußen Robert Weber vom SC Magdeburg. Trotz des Ausfalls von Spielmacher Viktor Szilagyi ist sich der Torjäger sicher: "Die Chance auf zwei Punkte ist da."

Dafür bedarf es allerdings einer deutlichen Leistungssteigerung: Zum Quali-Auftakt hatte Österreich unter der Woche eine herbe 16:27-Klatsche in Spanien einstecken müssen.

Alle Infos zur Handball-Bundesliga

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung