Handball

Schwalb verlässt Intensivstation

SID
Martin Schwalb konnte die Intensivstation mittlerweile verlassen
© getty

Drei Tage nach seinem Herzinfarkt hat Martin Schwalb, Trainer des Bundesligisten HSV Handball, die Intensivstation des Hamburger Krankenhauses Heidberg verlassen.

Das gab der Champions-League-Sieger von 2013 am Sonntagabend bekannt. "Ich bin schlapp, müde, aber glücklich, dass ich lebe", sagte der 51-Jährige, der am Donnerstag vier Stunden lang operiert worden war: "Es gab den Moment, wo ich alleine nicht überleben konnte, das habe ich gespürt."

In der Klinik wurden Schwalb vier Stents eingesetzt. Bis auf weiteres bleibt der Ex-Nationalspieler im Krankenhaus, im Anschluss folgt eine mehrwöchige Reha. "Der HSV Handball wünscht Martin Schwalb für die Reha alles Gute und dass er wieder ganz der Alte wird", heißt es in der Klub-Mitteilung.

Vor der Erkrankung war in der Hansestadt seit Tagen über eine Ablösung von Schwalb spekuliert worden. Im Zuge der wochenlangen Hängepartie bezüglich einer Bundesliga-Lizenz für den finanziell angeschlagenen Klub war es zwischen Schwalb auf der einen und den Brüdern Andreas und Matthias Rudolph auf der anderen Seite zu einem tiefgreifenden Zerwürfnis gekommen.

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