HSV erobert vierten Platz zurück

Von SPOX
Samstag, 08.02.2014 | 21:23 Uhr
Johannes Bitter erwischte im Hamburger Kasten einen ganz starken Abend
© getty
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Hamburg gewinnt dank Johannes Bitter gegen HSG Wetzlar und erobert den vierten Platz zurück. Die Rhein-Neckar Löwen gewannen am Mittwoch den Knaller des 21. Spieltags bei der SG Flensburg-Handewitt. Für die Norddeutschen war es die erste Heimniederlage nach über zwei Jahren.

Die Spiele am Samstag

HSG Wetzlar - HSV Hamburg 23:26 (11:13) BOXSCORE

Erst im zweiten Durchgang spielte der Champions-League-Sieger seine Dominanz gnadenlos aus und sorgte für klare Verhältnisse. Die Gäste explodierten regelrecht und bauten die vorher erspielte Zwei-Tore-Führung ohne ernste Gegenwehr in nur neun Minuten auf sieben Tore aus. Auch HSG-Schlussmann Andreas Wolff, der seine Mannschaft zuvor lange im Spiel gehalten hatte, war machtlos.

Erst kurz vor Schluss stemmten sich die Gastgeber nochmal gegen die drohende Klatsche und betrieben mit vier Toren ohne Gegentreffer in Folge zumindest noch Ergebniskosmetik. "Wetzlar hat eine gute erste Halbzeit gespielt, aber im zweiten Durchgang haben wir dann alles klar gemacht", resümierte Domagoj Duvnjak, der mit seinen Kollegen Andreas Nilsson und Joan Canellas bester Werfer war.

Alle drei Hamburger trafen fünfmal, was auf Seiten der HSG auch Kent Robin Tönnesen gelang. Großen Anteil am Hamburger Sieg hatte Johannes Bitter. Der Keeper hielt in der mit 4.500 Zuschauern ausverkauften Rittal-Arena zwölf Würfe der Wetzlaer.

HBW Balingen-Weilstetten - TuS N-Lübbecke 31:26 BOXSCORE

ThSV Eisenach - Bergischer HC 06 33:26 BOXSCORE

MT Melsungen - TBV Lemgo 33:32 BOXSCORE

GWD Minden - TV Emsdetten 34:27 BOXSCORE

Die Spiele am Mittwoch

SG Flensburg-Handewitt - Rhein-Neckar Löwen 23:27 BOXSCORE

Flensburg hat erstmals seit dem 7. Dezember 2011 wieder ein Heimspiel verloren. Dabei wurde die Partie wie erhofft von Beginn an vor allem was Kampf und Spannung anging einem Topspiel gerecht.

Nach ständigen Führungswechseln war lange Zeit nicht ansatzweise abzusehen, wer sich am Ende die zwei wichtigen Punkte sichern würde. Erst ein Drei-Tore-Lauf zehn Minuten vor dem Ende brachte die Mannschaft von Trainer Gudmundur Gudmundsson mit vier Treffern in Führung und somit auf die Gewinnerstraße.

Insbesondere Löwen-Schlussmann Niklas Landin, der bei der EM in Dänemark zum besten Torhüter gewählt wurde, präsentierte sich erneut in starker Verfassung und zeigte zahlreiche tolle Paraden. Bester Werfer der Gäste war Uwe Gensheimer mit sieben Toren. Lasse Svan Hansen traf für Flensburg acht Mal.

Der Sieg der Löwen könnte allerdings eine kleine Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft gewesen sein. Der Tabellenzweite hat nun schon vier Minuspunkte mehr als Spitzenreiter Kiel.

Frisch Auf Göppingen - Füchse Berlin 24:26 BOXSCORE

Die Berliner mussten lange zittern, ehe der erste Sieg im Jahr 2014 schließlich feststand. Göppingen spielte vor allem im ersten Durchgang stark und führte nach 30 Minuten mit 11:8. Es dauerte bis zur 43. Minute, ehe die Füchse zum 17:17 ausglichen.

In einer heißen Schlussphase behielt die Mannschaft von Trainer Dagur Sigurdsson schließlich den kühleren Kopf. Überragend bei den Gästen war Konstantin Igropulo mit neun Toren. Daniel Fontaine erzielte für Göppingen acht Treffer.

SC Magdeburg - TSV Hannover-Burgdorf 32:25 BOXSCORE

Das Spiel am Dienstag

VfL Gummersbach - THW Kiel 24:29 BOXSCORE

Die Kieler taten sich im ersten Spiel nach der EM-Pause lange schwer. In der ersten Halbzeit lag Gummersbach teilweise sogar vorne, ehe nach 30 Minuten eine 15:14-Führung für die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason zu Buche stand.

Im zweiten Durchgang steigerte sich der Tabellenführer deutlich und setzte sich ab, letztlich war der Sieg verdient und nie wirklich gefährdet. Marko Vujin war mit sieben Toren bester Werfer beim Meister. Beim VfL kam Barna Putics auf acht Tore.

"Das war ein sehr wichtiges Spiel heute, so müssen wir weitermachen", sagte Vujin anschließend bei "Sport1". Für Kiel war es der 19. Sieg im 21. Spiel. Zwei Mal gingen die Norddeutschen in der Liga bisher als Verlierer vom Platz.

Der 21. Spieltag im Überblick

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