In Serbien gegen Australien

Deutschland gewinnt Auftakt

SID
Samstag, 07.12.2013 | 18:28 Uhr
Heine Jensen durfte den ersten Sieg seiner Mannschaft bei der WM bejubeln
© getty
Advertisement
New Haven Open Women Single
Live
WTA Connecticut: Tag 3
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Tag 4
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Main Fight PK
National Rugby League
Broncos -
Eels
Champions Hockey League
Jönköping -
Adler Mannheim
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Viertelfinale
Winston-Salem Open Men Single
ATP Winston-Salem: Viertelfinale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard PK
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 1
Champions Hockey League
Grizzlys Wolfsburg -
Banska Bystrica
Champions Hockey League
Red Bull München -
Krakau
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 1
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Weigh-in
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 2
Winston-Salem Open Men Single
ATP Winston-Salem: Halbfinale
National Rugby League
Storm -
Rabbitohs
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Finale
Winston-Salem Open Men Single
ATP Winston-Salem: Finale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard + Main Fight
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 3
Champions Hockey League
Mannheim -
Trinec
Champions Hockey League
Cracovia Krakau -
Red Bull München
National Rugby League
Storm -
Raiders
Premiership
Saracens -
Northampton
Premiership
Wasps -
Sale
Premiership
Leicester -
Bath

Die deutschen Handballerinnen haben ihr WM-Auftaktspiel gegen Australien locker mit 36:15 (17:7) gewonnen und können sich entspannt auf die zweite Partie in der Gruppe D am Montag gegen Tschechien vorbereiten. Eine gute Nachricht erreichte die Mannschaft am Samstag schon vor dem Anpfiff: Der DHB verlängerte den Vertrag mit Bundestrainer Heine Jensen bis Ende 2017.

Sieben Minuten brauchten Jensens Spielerinnen, um sich im serbischen Novi Sad auf die harmlosen Australierinnen einzustellen. In dieser Anfangsphase lief die Partie einigermaßen ausgeglichen, Deutschland geriet auf dem schmalen Grat zwischen Tempohandball und Hektik ein wenig ins Stolpern. "Wir hatten zu Beginn ein paar Probleme, haben uns aber im Verlaufe des Spiels in der Deckung gesteigert", sagte Jensen.

Spätestens nach dem 6:5 (15. Minute) hatte sich seine Mannschaft gefangen und ließ bis zum Pausenstand von 17:7 nur noch zwei Gegentore zu. Nach der Pause degradierte Deutschland die harmlosen Australierinnen zu Statisten, jeder Angriff wurde erfolgreich abgeschlossen. In der Abwehr schlichen sich in den letzten 15 Minuten allerdings einige Nachlässigkeiten ein. "Das war das Freilos in der Gruppe, in den nächsten vier Spielen wird es enger zugehen", sagte Jensen: "Darauf freuen wir uns."

Aktivposten im deutschen Team waren in der ersten Hälfte die beiden Linkshänderinnen Marlene Zapf und Susann Müller sowie nach der Pause Kreisläuferin Wiebke Kethorn mit jeweils sechs Toren. Die Rolle der verletzten Spielmacherin Kerstin Wohlbold übernahmen abwechselnd die Youngster Kim Naidzinavicius und Shenia Minevskaja, die einen ordentlichen Job machten. Einen sicheren Rückhalt garantierten Spielführerin Clara Woltering und Jana Krause, die sich den Platz im deutschen Tor teilten.

Jensen verlängert Vertrag bis WM 2017

Bereits wenige Stunden vor dem WM-Auftakt stand fest, dass Heine Jensen die deutsche Mannschaft als Bundestrainer zur WM 2017 im eigenen Land führen wird. Der Deutsche Handballbund verlängerte den bis Ende 2014 laufenden Vertrag mit dem 36-jährigen Dänen vorzeitig um drei weitere Jahre bis zum 31. Dezember 2017.

"Wir wollen damit ein Zeichen setzen", sagte DHB-Präsident Bernhard Bauer: "Heine und sein Team genießen unser absolutes Vertrauen, und auf dem Weg zu unseren großen Zielen mit den Olympischen Spielen 2016 und der Heim-WM 2017 brauchen wir Kontinuität auf höchstem Niveau."

Jensen zeichnet seit 2011 für die Frauen-Nationalmannschaft verantwortlich. Zuvor hat der Däne zweimal mit dem HC Leipzig die deutsche Meisterschaft gewonnen. "Der DHB hat mir vor zwei Jahren als jungem Vereinstrainer eine große Chance gegeben, für die ich noch immer sehr dankbar bin", sagte er: "Der neue Vertrag ist nicht nur ein großer Vertrauensbeweis für mich, sondern ich empfinde es als Kompliment für unser gesamtes Team."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung