Etat wird erneut reduziert

SID
Freitag, 15.11.2013 | 18:54 Uhr
Patrick Groetzki liegt mit den Rhein-Neckar Löwen in der Bundesliga momentan auf Rang vier
© getty
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Die Rhein-Neckar Löwen werden zur kommenden Saison der Handball-Bundesliga ihren Etat erneut reduzieren. "Alle mussten Abstriche machen", sagt Manager Thorsten Storm.

"Wir müssen weiter sparen und sind schon dabei, den Etat zu senken. Unser Gehaltsniveau hat sich durch die Vertragsverlängerungen deutlich reduziert", sagt Storm dem "Mannheimer Morgen" (Samstag-Ausgabe).

Man habe zuletzt den Umsatz gesteigert, "aber die Altlasten nach dem Ausstieg unseres einstigen Hauptgesellschafters Jesper Nielsen müssen nach wie vor bewältigt werden", so der 49-Jährige weiter.

Leistungsträger verlängern

Zuletzt hatten Leistungsträger wie Uwe Gensheimer, Patrick Groetzki und Andy Schmid ihre Verträge beim EHF-Pokalsieger verlängert. In Zukunft müssten die Löwen laut Storm andere Wege gehen, der des Branchenführers sei es aber nicht.

"Eine Transferpolitik à la THW Kiel sieht unser wirtschaftlicher Fahrplan nicht vor. Das Gerüst der Mannschaft und die erste Sieben stehen, jetzt müssen wir clever sein, Talente fördern und daraus Bundesligaspieler formen. Das wird in den nächsten Jahren ganz oben auf unserer Agenda stehen. Ansonsten hätten wir die erste Sieben nicht halten können."

"Die ganze Sportart krankt"

Insgesamt sei es im Handball momentan eine schwierige Zeit, erklärte Storm: "Die ganze Sportart krankt. Es gibt zu viele Negativschlagzeilen." Nur eine bessere Zusammenarbeit von Liga und Verband könne den Weg aus der Krise ebnen.

Darunter verstehe er aber nicht, der zuletzt kriselnden Nationalmannschaft zusätzliche Termine einzuräumen.

"Damit würde das Problem nicht gelöst werden. Nur weil die Nationalmannschaft mehr Trainingstage bekäme, wäre sie doch nicht zwangsläufig besser und alles wieder gut", sagte Storm und ergänzte: "Andere Auswahlteams kommen doch auch mit diesem Terminplan klar und haben Erfolg."

Die Rhein-Neckar Löwen im Überblick

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