Sonntag, 10.11.2013

HBL - 13. Spieltag

Flensburg siegt im Spitzenspiel

Flensburg zeigte gegen den HSV Hamburg eine starke Leistung und gewinnt verdient. Kiel setzte sich beim TSV Hannover-Burgdorf durch, die Löwen gewannen gegen den Bergischen HC.

Drasko Nenadic zeigten mit Flensburg eine bärenstarke Leistung
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Drasko Nenadic zeigten mit Flensburg eine bärenstarke Leistung

SG Flensburg-Handewitt - HSV Hamburg 31:29 BOXSCORE

Einen verdienten Erfolg feierte die SG Flensburg-Handewitt im Verfolger-Duell mit dem HSV, dem ersten von drei direkten Duellen in den kommenden zwölf Tagen. In einem von Beginn an intensiv und hart geführten Spiel waren es vor allem Mattias Andersson mit überragenden Paraden und Drasko Nenadic mit neun Treffern, die den Unterschied bedeuteten.

Dabei erwischte der HSV den besseren Start, doch die SG drehte den 3:6-Rückstand schon im Laufe der ersten Hälfte in einen Drei-Tore-Vorsprung, den die Hausherren nicht mehr hergaben. Den Gästen mangelte es zunehmend an Ideen und ein immer besser werdender Andersson steigerte seine Quote spürbar.

Im zweiten Durchgang ließ Hamburg jegliche Kreativität und Dynamik in der Offensive vermissen, die Deckung der SG um Karlsson und Nenadic setzte Block um Block. Auch eine Rote Karte gegen Thomas Mogensen (46.) konnte die Gastgeber nicht aus der Ruhe bringen, sie behielten in einer immer hitziger werdenden Partie kühlen Kopf und siegten am Ende völlig verdient.

TSV Hannover-Burgdorf - THW Kiel 24:30 BOXSCORE

Der THW Kiel festigte mit dem Sieg beim TSV Hannover-Burgdorf seine Spitzenposition, tat sich dabei in der zweiten Halbzeit aber deutlich schwerer als erwartet. Garant für den verdienten Sieg war vor allem Torhüter Andreas Palicka, der von Beginn an eine starke Leistung zeigte und der starke Rückraum um den besten Werfer Marko Vujin (6). Hannover kam überhaupt nicht in die Partie und erzielte erst nach gut elf Minuten das erste Tor, zu diesem Zeitpunkt hatte der THW längst die Kontrolle über das Spiel übernommen.

Die Niedersachsen machten einfach zu viele Fehler im Spielaufbau und ermöglichten dem Favoriten so eine komfortable Führung. Die Zebras ließen angesichts der Leichtigkeit allerdings die Zügel etwas schleifen, sodass die Gastgeber bis zur Halbzeit noch Ergebniskosmetik betreiben konnten - mit 10:15 ging es in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel völlig unerwartet noch einmal richtig eng. Dem Spitzenreiter gelang im Angriff kaum noch etwas, Hannover witterte seine Chance. Auf ein Tor herangekommen, folgte acht Minuten vor dem Ende aber der Knackpunkt: In einer doppelten Überzahlsituation gelang es den Hausherren nicht, ein Tor zu erzielen - der THW jedoch traf doppelt und erzwang die Entscheidung.

Rhein-Neckar Löwen - Bergischer HC 35:28 BOXSCORE

Unbeeindruckt von der Niederlage gegen den THW Kiel und beinahe ohne Probleme gewannen die Rhein-Neckar Löwen das Duell gegen den Bergischen HC. Uwe Gensheimer mit sechs Toren und Keeper Niklas Landin stellten die Weichen für die Gastgeber dabei bereits früh auf Sieg.

Zu Beginn konnte der Bergische HC noch einigermaßen mithalten, nach 15 Minuten machte der Favorit dann aber ernst. Die Hausherren hatten das Spiel bis zur Halbzeit komplett unter Kontrolle gebracht und gingen mit einem klaren 21:13 in die Kabine. Auch im zweiten Durchgang brannte nichts mehr an, die Löwen hielten ihren Vorsprung konstant bei sieben Toren und siegten am Ende völlig verdient.

SC Magdeburg - HSG Wetzlar 27:28 BOXSCORE

GWD Minden - VfL Gummersbach 27:24 BOXSCORE

Füchse Berlin - TV Emsdetten 34:19 BOXSCORE

Schon nach etwas mehr als acht Minuten hieß es 6:1 für den Favoriten. Nationaltorhüter Silvio Heinevetter zeigte im ersten Durchgang sein ganzes Können und zog den Gästen mit zahlreichen Paraden den Zahn. Auch die 6-0-Deckung der Gastgeber stand kompakt und ermöglichte dem TVE nur wenige leichte Würfe. So gelangen Emsdetten bis zu Pause lediglich sechs Treffer.

Weil die Füchse in der Deckung dann nicht mehr so intensiv agierten wie in den ersten 30 Minuten, kam der TV im zweiten Durchgang zwar zu mehr erfolgreichen Abschlüssen, doch die Führung der Gastgeber war nie auch nur ansatzweise in Gefahr. Eine Viertelstunde vor Ende stand es bereits 25:12. Heinevetter ließ zudem erst in der 48. Spielminute den ersten Siebenmeter-Treffer der Gäste zu.

Beste Werfer bei den Füchsen waren Colja Löffler, Fabian Wiede und Paul Drux mit jeweils fünf Toren. Bei den Gästen hatten Faruk Halilbegovic und Uros Paladin die gleiche Ausbeute.

HBW Balingen-Weilstetten - MT Melsungen 28:28 BOXSCORE

Frisch Auf Göppingen - ThSV Eisenach 35:23 BOXSCORE

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