Shot-Clock-Vorschlag stößt auf Skepsis

Heuberger gegen Zeitspiel-Reform

SID
Freitag, 29.11.2013 | 18:07 Uhr
Martin Heuberger hält nichts von der Einführung einer Shotclock
© getty
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Bundestrainer Martin Heuberger lehnt eine Reform der Zeitspiel-Regel im Handball kategorisch ab. "Ich halte gar nichts davon. Eine Shot-Clock würde die ganze Sportart verändern", sagte Heuberger dem Magazin "Handball Time".

Die Idee einer Shot-Clock, die durch die isländischen Klubtrainer Gudmundur Gudmundsson und Alfred Gislason aufgeworfen worden war, nannte er "völlig unausgegoren und unausgereift".

Eine zeitliche Begrenzung von Angriffszügen "würde wahrscheinlich dazu führen, dass es nur noch Shooter im Handball gibt, weil man schnell abschließen muss".

IHF skeptisch

Skeptisch gegenüber der Anregung zeigte sich auch das schwedische Nationaltrainer-Duo Ola Lindgren und Staffan Olsson.

"Wir glauben nicht, dass eine Shot-Clock sinnvoll ist", sagte Olsson: "Das würde unseren Sport zu sehr verändern. Aber wir haben uns gefragt, ob nicht eine Uhr sinnvoll wäre, wenn sie nach dem Anzeigen des passiven Spiels gestartet wird."

Zuvor hatte bereits der Handball-Weltverband IHF sehr zurückhaltend auf die Idee einer möglichen Reform reagiert. "Wir können nicht einfach eine Regel aus dem Basketball übernehmen", hatte der Chef der IHF-Regelkommission, Manfred Prause, erklärt.

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