Zebras demontieren Aufsteiger

Mühevoller Löwen-Sieg über Wetzlar

SID
Sonntag, 01.09.2013 | 20:02 Uhr
Uwe Gensheimer erzielte für seine Löwen sechs Treffer, sorgte allerdings auch für einen Aufreger
© getty
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Die Rhein-Neckar-Löwen haben lange Sand im Getriebe und der SC Magdeburg ist unkonzentriert. Die Füchse Berlin rehabilitieren sich dagegen eindrucksvoll und feiern ein Comeback. Der THW Kiel hat durch einen ungefährdeten 40:25-Sieg bei Aufsteiger Emsdetten am 2. Spieltag der Handball-Bundesliga die Tabellenführung übernommen. Lemgo holte einen 28:27-Last-Minute-Sieg gegen Gummersbach und Minden trotzte Hannover-Burgdorf ein 27:27 ab.

Rhein-Neckar-Löwen - HSG Wetzlar 34:23 (15:11)

Tore: P. Groetzki 7, U. Gensheimer 6/4, B. Myrhol 5, S. Gorbok 5, I. Guardiola 4, K. Ekdahl du Rietz 2, R. Karason 2, G. Guardiola, M. Abt 1, S. Sigurmannsson 1 für die Rhein-Neckar-Löwen

J. Tiedtke 5, S. Fäth 5/3, K. Tönnesen 4, K. Bliznac 3, S. Weber 2, C. Rompf 1, F. Laudt 1, I. Balic 1, T. Reichmann 1 für Wetzlar

Im Spiel zweier von Verletzungen geplagter Teams konnte sich in der zähen Anfangsphase zunächst keine der beiden Mannschaften absetzen. Die Gäste aus Wetzlar hielten nach ihrer Niederlage in der letzten Woche gegen die favorisierten, aber ohne den nötigen Fluss agierenden Löwen vor 5.700 Zuschauern in der Mannheimer SAP Arena gut dagegen. Das Spiel blieb so lange offen.

Für einen Aufreger sorgte Löwe Uwe Gensheimer nach 21 Minuten, als er Magnus Dahl bei einem Strafwurf ins Gesicht warf und der Gästekeeper ausgewechselt werden musste. Nach 28 Minuten erarbeiteten sich die Hausherren durch Tore von Kim Ekdahl Du Rietz und dreimal Sergej Gorbok erstmals einen Vier-Tore-Vorsprung. Wetzlars Steffen Fäth reduzierte kurz vor der Pause immerhin noch auf 14:11.

Nach dem Seitenwechsel hielt Wetzlar den Rückstand zunächst konstant. Einholen konnten die Gäste die Löwen aber nicht mehr. Stattdessen setzten sich die Rhein-Neckar-Löwen zehn Minuten vor dem Ende endgültig ab und konterten die Gäste nach Strich und Faden aus. Erst erhöhte Runar Karason auf 25:20, dann sorgte Bajrte Myrhol sieben Minuten vor dem Ende sogar für das 28:21.

Sebastian Weber und Kent Tönnesen betrieben Ergebniskosmetik, ehe die Löwen im Schlussspurt durch Patrick Groetzki, Isaias Guardiola, Stefan Sigurmannsson und Michel Abt den am Ende überdeutlichen 34:23-Erfolg besiegelten. Mit dem zweiten Saisonsieg bleiben die Löwen dem punktgleichen Tabellenführer THW Kiel als Tabellenzweiter auf den Fersen.

SC Magdeburg - HBW Balingen/Weilstetten 38:31 (18:15)

Tore: Weber 8/6, van Olphen 8, Jurecki 7, Musche 4, Natek 4, Bezjak 2, Oneto 2, Haaß 1, Kneer 1, Rojewski 1 für Magdeburg

Strobel 9/2, Häfner 5, Theuerkauf 5, Billek 4, Böhm 3, König 2, Weber 2, Ettwein 1 für Balingen-Weilstetten

Der SC Magdeburg erwischte ohne den verletzten Kjell Landsberg vor heimischem Publikum den besseren Start und setzte sich in der ersten Viertelstunde mit 12:6 von den Gästen ab. Als Andreas Rojewski auf 16:10 erhöhte (22.), sprach kaum etwas gegen einen Durchmarsch der Magdeburger.

Allerdings ließen die Hausherren mit etlichen Fehlern die Zügel zu sehr schleifen. Das nutzte Balingen gnadenlos aus und kam durch Christoph Theuerkauf, Felix König, Florian Billek und Marin Strobel wieder auf zwei Tore heran. Magdeburg rettete letztlich noch ein 18:15 in die Pause.

Nach der Pause kehrte die Konzentration zurück: Mit acht Toren in zehn Minuten baute der SCM die Führung auf 26:21 aus. Nun leisteten sich die Magdeburger keine Schaffenspause mehr. Der Siebenmeter-Treffer von Stefan Kneer besiegelte in der Schlussminute den 38:31-Erfolg. Magdeburg liegt nun als Tabellendritter auf Tuchfühlung hinter Spitzenduo aus Kiel und Mannheim.

TuS Nettelstedt-Lübbecke - MT Melsungen 33:22 (17:8)

Tore: Wilke 8/3, Schöngarth 7, Niemeyer 6, Remer 5, Vukovic 2, Pajovic 2, Schubert 2 für Nettelstedt-Lübbecke

Schröder 5, Allendorf 5, Müller 4, Stenbäcken 4, Danner 2, Fahlgren, Sellin, für Melsungen

Völlig ungefährdet kam TuS Nettelstedt-Lübbecke beim ersten Heimspiel dieser Saison zu einem 33:32-Heimsieg über MT Melsungen. Schon nach einer Viertelstunde sorgte Dennis Wilke, der insgesamt auf acht Tore kam, mit dem 10:3 für den ersten Sieben-Tore-Vorsprung der Hausherren. Jonathan Stenbäcken drückte den Abstand aus Sicht von Melsungen durch seinen Treffer zum 17:8-Pausenstand zunächst wieder in den einstelligen Bereich.

Zwar verdoppelte Melsungen im zweiten Durchgang seine Torausbeute fast, doch nach der mäßigen ersten Hälfte war das zu wenig. Maximilian Schubert sorgte mit dem letzten Treffer beim 32:22-Sieg für einen Kantersieg der TuS Nettelstedt-Lübbecke in einer vom Anpfiff an einseitigen Partie.

Füchse Berlin - ThSV Eisenach 34:20 (17:10)

Tore: Petersen 6, Zachrisson 5, Löffler 5, Walerjewitsch Igropulo 4, Horak 3, Thümmler 3, Jaszka 2, Christophersen 2, Wiede 2, Nielsen für Berlin

Elisson 3, Jaanimaa 3, Heinemann 3/2, Jurdzs 3. Wöhler 2, Hansen 2, Jonsson 2/1, Sklenak für Eisenach

Die Füchse Berlin haben nach drei sieglosen Spielen zum Saisonauftakt vor heimischem Publikum Wiedergutmachung betrieben. Dabei präsentierten sich die Gäste aus Eisenach völlig überfordert beim Kantersieg der Hauptstädter.

Schon zur Halbzeit lagen die Füchse mit 17:10 in Führung, wobei Sven-Sören Christophersen nach drei Monaten Verletzungspause sein Comeback im Rückraum feierte und zweimal traf. Den Sieben-Tore-Vorsprung verdoppelten die Berliner im zweiten Durchgang noch einmal und fegten Eisenach am Ende 34:20 von der Platte.

TV Emsdetten - THW Kiel 25:40 (12:18)

Tore: Janko Bozovic (6), Steffen Lokkebo (5/2), Olafur Bjarki Ragnarsson (4), Ernir Arnarson (3/1), Johan Koch (2), Stefan Thünemann (2), Hans-Hermann Feldkamp (1), Akira Kajihara (1), Nikola Prce (1) für Emsdetten

Marko Vujin (9/3), Filip Jicha (7/1), Niclas Ekberg (6), Patrick Wiencek (6), Rene Toft Hansen (3), Rasmus Lauge Schmidt (3), Christian Zeitz (3), Dominik Klein (2), Wael Jallouz (1) für Kiel

Der THW Kiel erwischte beim von Verletzungen geplagten Aufsteiger Emsdetten den besseren Start. Ohne den an einem Sehnenriss leidenden Torjäger Jeffrey Boomhouwer und den nach einem Mittelfußbruch auf Eis gelegten Mike Schulz lag Emsdetten durch einen Kieler Dreierpack von Filip Jicha, Christian Zeitz und Niclas Ekberg schon nach 90 Sekunden mit 3:0 in Front.

Der Aufsteiger hielt den Rückstand zunächst dank guter Paraden seines Torhüters Vitali Feschchanka, der allein in der Anfangsphase fünf Würfe der Kieler parierte, in erträglichem Rahmen. Nachdem der Schlussmann der Emsdettener einen Siebenmeter von Vujin parieren konnte, verkürzte Emsdetten durch Kapitän Stefan Thünemann auf 6:8.

Aber auch THW-Keeper Andreas Palicka verdiente sich mit guten Paraden gegen immerhin kämpferisch erneut überzeugende Emsdettener die Bestnote. Auch offensiv zeigte der Rekordmeister seine Klasse. Ein Zwischenspurt und drei Tore Ekberg und einem Treffer von Jicha per Siebenmeter brachten dem THW Kiel die 14:8-Führung.

Auch nach dem Seitenwechsel dominierte der THW Kiel und baute den Vorsprung durch Tore von Rene Toft Hansen, Ekberg und Rasmus Lauge auf 22:12 aus. Vorne agierten die Gäste eiskalt, während Palicka hinten weiterhin die wenigen Patzer seiner Abwehr ausbügelte. Dichter als auf acht Treffer kam der TV Emsdetten so nicht mehr heran.

Stattdessen überrollte der THW Kiel die Münsterländer. Vor allem Marko Vujin und der in der zweiten Hälfte auf das Spielfeld geschickte Kreisläufer Patrick Wiencek (6 Tore) hatten erheblichen Anteil am hochverdienten Erfolg der Gäste. Die Lehrstunde mit 15-Toren Differenz, für den Aufsteiger die zweite Niederlage der noch jungen Saison, brachte Kiel den Sprung an die Tabellenspitze - am Erzrivalen SG Flensburg-Handwitt vorbei.

TBV Lemgo - VfL Gummersbach 28:27 (15:18)

Tore: Hermann (7), Herth (6/2), Lönn (4), Pekeler (4), Lemke (3), Kehrmann (2), Schneider (2) für Lemgo

Putics (8), Bult (7), Santos (6), Kopco (2), von Gruchalla (2), Mladenovic (1), Schröder (1) für Gummersbach

Deutlich spannender verlief die Partie in der Lipperlandhalle zu Lemgo. Die Gäste aus Gummersbach wähnten sich nach der 15:18-Pausenführung schon auf Kurs zum zweiten Saisonsieg. Zwar gelang den Gästen in den ersten sieben Minuten der zweiten Halbzeit kein einziger Torerfolg, trotzdem stand es nach 44 Minuten 23:20 für Gummersbach.

Anschließend fand der gastgebende TBV Lemgo allerdings zurück in die Partie und drehte das Match in den letzten Minuten sogar noch, nachdem Mark Bult zwei Minuten vor Schluss per Siebenmeter an Lemgos Nils Dresdrüse scheiterte. Schließlich war es Rolf Herrmann, bester Lemgoer Torschütze der Vorsaison, der mit dem Treffer zum 28:26 den letzten Punkt für Lemgo setzte. Gummersbachs Anschlusstreffer blieb Ergebniskosmetik.

TSV Hannover-Burgdorf - GWD Minden 27:27 (14:14)

Tore: Johannsen (6), Patrail (4), Szücs (4), Andreu Candau (3), Buschmann (3), Lehnhoff (3/1), Hykkerud (2), Mackovsek (1), Sevaljevic (1) für Hanover-Burgdorf

Svitlica (7), Bilbija (5), Schäpsmeier (5), Südmeier (4), Schmidt (2), Tesch (2), Steinert (1), Torbrügge (1) für Minden

Auch 14 Minuten in Unterzahl haben Minden nicht von einem überraschenden Punktgewinn in Hannover abhalten können. Das ganze Spiel über hatten die Gäste die favorisierten Hausherren belauert, sich nie mehr als mit drei Toren abhängen lassen und schlugen in der Schlussphase schließlich zu.

Aljoscha Schmidt schaffte in Unterzahl den Ausgleich zum 26:26 und hätte kurz darauf sogar die Entscheidung zugunsten seiner Mindener erzielen können. Doch er vergab seinen Strafwurf. Im Gegenzug erhöhte Mait Patrail noch einmal für Hannover-Burgdorf, ehe Moritz Schäpsmeier doch noch einen Punkt für Minden rettete.

Der 2. Spieltag im Überblick

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