Champions-League-Viertelfinale

Kiel siegt in letzter Sekunde gegen Veszprem

Von Stefan Petri
Sonntag, 21.04.2013 | 20:43 Uhr
Trotz des zwischenzeitlichen Rückstandes von sechs Toren jubelte am Ende der THW Kiel
© getty
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Der THW Kiel hat sich in einem packenden Champions-League-Viertelfinalhinspiel mit 32:31 (15:16) gegen MKB Veszprem aus Ungarn durchgesetzt. Daniel Narcisse traf wenige Sekunden vor dem Ende zum Sieg. Der HSV Hamburg gewann unterdessen das deutsch-deutsche Duell.

SG Flensburg-Handewitt - HSV Handball 26:32 (14:15)

Tore: Djordjic (6), Eggert (5/3), Weinhold (5/1), Mogensen (5), Heinl (2), Glandorf, Svan Hansen, Knudsen (alle 1) für Flensburg

Lackovic, Duvnjak, Hens (alle 6), Vori (4), Lijewski (3), Lindberg (2/1), Jansen (2), Nilsson, Petersen, Flohr (alle 1) für Hamburg

Der HSV Hamburg hat das im deutsch-deutsche Duell in der Champions League für sich entscheiden. Mit 32:26 (15:14) siegten die Hamburger im Viertelfinal-Hinspiel bei der SG Flensburg-Handewitt und stehen damit vor dem Einzug ins Final Four. Vor einer Woche hatten die Flensburger das Pokal-Halbfinale noch gewonnen.

Im bereits sechsten Aufeinandertreffen der Saison erwischten die Hausherren in der Flens-Arena den besseren Start: Mattias Andersson im Tor zeigte einige gute Paraden, Petar Djordjic traf nach neun Minuten zum 7:3 - Auszeit HSV.

Danach wurde das Spiel ruppiger, Jacob Heinl und Olafur Gustafsson handelten sich auf Flensburger Seite Zeitstrafen ein. Die Hamburger fanden besser ins Spiel und kamen gegen Ende der ersten Hälfte über 9:12 heran und gingen durch Matti Flohr sogar mit 14:13 in Führung. 14:15 stand es aus Flensburger Sicht nach 30 Minuten.

Vier schnelle Tore in Folge

Die SG legte in der zweiten Hälfte aber einen Zahn zu: Nach Zeitstrafe gegen Torsten Jansen traf Andreas Eggert per Siebenmeter zum 17:15. Die Hamburger verloren den Spielfluss, nach 43 Minuten nahm Trainer Martin Schwalb die Auszeit, der Rückstand war auf 17:21 angewachsen.

Die wirkte Wunder: Ballgewinne und ein gut aufgelegter Jogi Bitter führten zu vier schnellen Toren in Folge, so dass Ljubomir Vranjes die Grüne Karte zücken musste. Aber das half nicht: Der HSV legte den nächsten Zwischenspurt hin und setzte sich in der 51. Minute auf 27:22 ab. Vranjes wechselte jetzt den Torwart, aber vor allem im Offensivspiel krankte es. Am Kreis erhöhte Igor Vori dreieinhalb Minuten vor Schluss zum 31:25 für die Gäste.

Mit 32:26 gewann der Tabellenfünfte der Handball-Bundesliga am Ende beim Tabellendritten. Damit hat der HSV im Rückspiel am kommenden Sonntag alle Trümpfe in der Hand. "Die letzten 15 Minuten machen wir einfach zu viele Fehler", monierte der Flensburger Steffen Weinhold nach dem Spiel. "Das darf uns nicht passieren."

THW Kiel - MKB Veszprem KC 32:31 (15:16)

Tore: Vujin (8), Ilic (4), Narcisse (4), Sprenger (4), Toft Hansen (4), Jicha (3), Sigurdsson (3), Ahlm (2) für Kiel

Nagy (11), Sulic (5), Jamali (4), Garcia (4), T. Ivancsik (2), Terzic (2), Csaszar (1), Zuniga (1), Vaquero (1) für Veszprem

Dabei lief der THW von Anfang an einem Rückstand hinterher. Angeführt vom überragenden Laszlo Nagy stand es 6:3 nach zehn Minuten für die Gäste.

Auch wenn nach 18 Minuten wieder alles ausgeglichen war (10:10), hatte Veszprem vor allem im Tor einen Vorteil: Laszlo Fazekas, von 2006 bis 2009 in Gummersbach aktiv, zeigte im ganzen Spiel starke Paraden, Thierry Omeyer dagegen bekam kaum eine Hand an den Ball.

15:16 stand es aus Sicht der Kieler zur Halbzeit, aber danach ging gar nichts mehr. Veszprem zog schnell auf 20:15 weg, in der Defensive offenbarten sich große Lücken, dazu kamen unnötige Ballverluste. Fünfeinhalb Minuten dauerte es bis zum ersten Kieler Treffer.

Drei Treffer in Überzahl

Beim 22:28 Mitte der zweiten Hälfte drehte sich das Spiel. Bei den Gästen aus Ungarn lief nichts mehr zusammen, in Überzahl machten die Kieler gleich drei Tore zum 25:28. Omeyer zeigte mehrere starke Paraden und Daniel Narcisse traf zum 28:28-Ausgleich - die Halle tobte.

Jetzt war das Spiel wieder völlig offen. Veszprem zog vier Minuten vor Schluss noch einmal auf 30:28 weg, aber wenige Sekunden vor Schluss bekamen die Kieler beim Stand von 31:31 noch einmal an den Ball, Trainer Gislason nahm prompt die Auszeit. Narcisse, kurz zuvor von Nagy bei einem Gegenstoß rustikal von den Beinen geholt, lief von der Mittellinie an , stieg hoch und traf über die Deckung zum 32:31. Mit diesem knappen Vorsprung gehen die Kieler ins Rückspiel am kommenden Samstag.

Das Champions-League-Viertelfinale im Überblick

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