Handball

THW Kiel engagiert sich gegen Rassismus

SID
Dominik Klein spielt mit Teamkollegen aus sechs weiteren Nationen zusammen bei THW Kiel
© getty

Der deutsche Handball-Rekordmeister THW Kiel spricht sich in drei Kinospots gegen rechtsextremes, rassistisches und generell gegen menschenverachtendes Verhalten aus.

Unter dem Motto "Du bist ein Teil - wir sind ein Ganzes" rufen die THW-Profis zu mehr Toleranz und Respekt auf.

"Beim THW Kiel kennen wir keinen Rassismus und keine Diskrimierung. Bei uns spielen sieben Nationen mit dem gleichen Ziel. Uns ist es egal, ob der Nebenmann Dominik Klein aus Deutschland, Marko Vujin aus Serbien oder Aron Palmarsson aus Island ist", sagte der ehemalige tschechische Welthandballer Filip Jicha. Anderenorts sei dies nicht selbstverständlich. "Diskriminierung ist ein ernsthaftes Thema und ein weltweites Problem. Auch wir Handballer sind uns dessen bewusst", sagte der Rückraumspieler.

"Internationale Wochen gegen Rassismus"

Gezeigt werden die Filme, die von Schülern der Kieler Toni-Jensen-Gemeinschaftsschule und Studierenden der Fachhochschule Kiel konzipiert, gedreht und geschnitten wurden, während der "Internationalen Wochen gegen Rassismus" in kommunalen Kinos der Region, im Kieler Cinemaxx und bei den Heimspielen des THW Kiel am 16. März gegen den TV Neuhausen sowie am 24. März gegen Medwedi Moskau. Außerdem sind die Spots im Internet auf dem offiziellen YouTube-Kanal des THW Kiel abrufbar.

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