Handball-WM: Deutschland - Spanien

Der Showdown mit dem Gastgeber

Von SPOX
Dienstag, 22.01.2013 | 11:38 Uhr
Die DHB-Abwehr steht bei dieser WM bombensicher
© Getty
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Deutschland trifft im Viertelfinale der Handball-WM auf Spanien - Kracher-Time! Schafft das DHB-Team gegen den favorisierten Gastgeber den Einzug ins Halbfinale? Hier könnt Ihr am Mittwoch ab 18.45 Uhr diskutieren, während Ihr den LIVE-TICKERverfolgt.

Und so funktioniert's: Ab sofort könnt Ihr hier zusammen mit anderen mySPOX-Usern über Aufstellung, Fouls und Tore diskutieren.

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Es ist ein bekannter Kreislauf im Sport. Kaum ist der Erfolg wieder da, vergrößert sich auch die Anhängerschar. Das beste Beispiel dafür ist momentan wohl der Viertelfinaleinzug des DHB-Teams bei der WM in Spanien. Vor dem Duell mit dem Gastgeber bekamen Oliver Roggisch und Co. per Videobotschaft ganz besondere Grüße von einer anderen deutschen Nationalmannschaft.

"Bislang habt ihr uns absolut viel Freude bereitet. Macht weiter so Jungs, ich glaube, ihr könnt es packen", wünscht Joachim Löw Silvio Heinevetter und Co. viel Glück. Auch von Oliver Bierhoff gibt es aufmunternde Worte: "Hallo Jungs, also erst mal herzlichen Glückwunsch zu dem, was ihr erreicht habt. Das ist sensationell."

Bierhoff: "Macht es besser als wir"

Der DFB-Teammanager hofft, dass es die Handballer gegen Spanien besser machen als die kickende Zunft in den letzten Jahren: "Auch wenn es gegen Spanien geht: Ihr macht es besser als wir, ihr kommt dann weiter, und vielleicht wird der Traum wahr, und ihr holt den Cup nach Deutschland! Wär' schön, wir drücken euch die Daumen."

Deutschland gegen Spanien, das ist nicht nur auf dem Rasen ein echter Klassiker. 57 Mal standen sich beide Länder in der Halle gegenüber. Die Bilanz spricht dabei für die Iberer: Spanien gewann 29 Duelle, das DHB-Team nur 23. Dazu kommen noch fünf Unentschieden. Das letzte Duell am 6. November 2011 ging mit 27:23 an die Südeuropäer.

Doch nicht nur Löw und Bierhoff haben diesmal Hoffnung, dass man dem WM-Gastgeber ein Bein stellen kann. Für den ehemaligen Bundestrainer Heiner Brand zeichnet die Heuberger-Truppe gerade drei Attribute aus: "Bei der deutschen Mannschaft ist das eine gewisse Unbekümmertheit und Spielfreude, aber auch eine taktische Disziplin, die ihnen von den Trainern vorgegeben wird."

Starkes Duo im Tor

Beim Gegner müsse man vor allem auf die "sehr gute Abwehrarbeit auf schnellen Beinen" aufpassen, so der mittlerweile 60-Jährige. "Aus dieser guten Abwehr können sie den Tempogegenstoß laufen. Wenn wir das verhindern können, dann müssen wir uns nicht vor den Spaniern verstecken."

Trotzdem gilt der Gastgeber als Favorit - auch dank des bärenstarken Torhüter-Duos Arpad Sterbik und Jose Manuel Sierra. Dass für die Spanier nichts anderes als das Endspiel zählt, machte Trainer Valero Rivera bereits vor dem Turnierstart klar: "Das Finale ist unser Traum."

Von vielen Experten wird sowieso erwartet, dass der Sieger dieses Duells auch um Gold kämpfen wird. Während in der anderen Hälfte des Tableaus noch Kracher wie Dänemark, Kroatien oder Frankreich warten, trifft Spanien bzw. Deutschland im Halbfinale entweder auf Russland oder Slowenien. Kein Spaziergang, aber alles andere als unmöglich.

So weit in die Zukunft will Trainer Martin Heuberger allerdings noch nicht blicken. Die volle Konzentration gilt Spanien. "Wir werden sicher wieder alles in die Waagschale werfen, um eine gute Leistung zu bringen. Und ich glaube schon, dass wir auch in taktischer Hinsicht ein paar Lösungen finden werden und hoffen, dass wir Paroli bieten können. Wir sind der Außenseiter in dieser Situation, fühlen uns da aber wohl. Jedes Spiel muss gespielt werden."

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