Sonntag, 23.12.2012

Hamburg dreht Partie gegen Wetzlar

Kiel nach Löwen-Patzer Spitzenreiter

Titelverteidiger THW Kiel ist an die Tabellenspitze der Handball-Bundesliga gestürmt. Der Rekordmeister setzte sich am 18. Spieltag souverän gegen den VfL Gummersbach mit 36:19 (17:8) durch.

Momir Ilic war mit sieben Treffern Kiels gefährlichster Werfer
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Momir Ilic war mit sieben Treffern Kiels gefährlichster Werfer

Kiel führt die Liga mit 33:3 Zählern vor den punktgleichen Rhein-Neckar Löwen an. Die Löwen mussten sich am Samstag mit einem 26:26 (16:12) gegen Frisch Auf Göppingen begnügen.

"Eigentlich haben wir vorne und hinten eine gute erste Hälfte hingelegt, dann aber hatten wir vor allem in der Abwehr einige Probleme. Zudem bin ich mit einigen Phasen in der Offensive, gerade bei eigener Überzahl, nicht zufrieden", sagte Löwen-Trainer Gudmundur Gudmundsson. Kim Ekdahl du Rietz rettete dem Herbstmeister mit seinem Ausgleichstor drei Sekunden vor Schluss wenigstens einen Punkt.

Der HSV Hamburg (24:12) verhinderte derweil mit einem Kraftakt einen weiteren Rückschlag im Kampf um einen Champions-League-Startplatz. Der Ex-Meister drehte auf eigenem Parkett gegen die HSG Wetzlar einen 11:15-Halbzeit-Rückstand in einen 30:29-Sieg und hielt die HSG (22:14) auf Distanz. Den Siegtreffer erzielte Fredrik Petersen zwei Sekunden vor Schluss.

Der Tabellendritte SG Flensburg-Handewitt (28:8) musste beim noch immer sieglosen Schlusslicht Tusem Essen sogar eine Blamage fürchten. Erst in der Schlussphase stellte der Champions-League-Teilnehmer, der schon mit bis zu vier Toren zurücklag, den 27:24 (12:13)-Sieg sicher. Auch die Füchse Berlin wurden beim 31:27 (14:15) bei GWD Minden letztlich ihrer Favoritenrolle gerecht.

Lemgo verschafft sich Luft im Abstiegskampf

MT Melsungen (23:13 Punkte) zog durch einen 32:24 (16:10)-Sieg gegen den TV Großwallstadt in der Tabelle an Wetzlar vorbei. Für die Altmeister Großwallstadt (5:31) und Gummersbach (8:28) wird die Luft auf den Abstiegsplätzen damit immer dünner. "Bei uns war viel Verunsicherung zu spüren und wir müssen jetzt versuchen, den Kopf wieder frei zu kriegen", sagte TVG-Trainer Peter David.

Der TBV Lemgo verschaffte sich durch ein 25:23 (15:12) bei der TuS N-Lübbecke (beide 14:22) Luft im Abstiegskampf. HBW Balingen-Weilstetten verlor gegen TSV Hannover-Burgdorf 30:33 (14:20) und verpasste im Tabellenkeller zwei wichtige Zähler.

Der Spielplan der HBL

Die Torschützenkönige der letzten 10 Jahre
Saison 2003/2004: Kyung-Shin Yoon (VfL Gummersbach), 261 Tore (85 Siebenmeter)
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Saison 2003/2004: Kyung-Shin Yoon (VfL Gummersbach), 261 Tore (85 Siebenmeter)
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Saison 2004/2005: Lars Christiansen (SG Flensburg-Handewitt), 258 Tore (100 Siebenmeter)
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Saison 2004/2005: Lars Christiansen (SG Flensburg-Handewitt), 258 Tore (100 Siebenmeter)
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Saison 2005/2006: Gudjon Valur Sigurdsson (VfL Gummersbach), 264 Tore (69 Siebenmeter)
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Saison 2005/2006: Gudjon Valur Sigurdsson (VfL Gummersbach), 264 Tore (69 Siebenmeter)
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Saison 2006/2007: Kyung-Shin Yoon (HSV Hamburg), 236 Tore (88 Siebenmeter)
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Saison 2006/2007: Kyung-Shin Yoon (HSV Hamburg), 236 Tore (88 Siebenmeter)
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Saison 2007/2008: Konrad Wilczynski (Füchse Berlin), 237 Tore (128 Siebenmeter)
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Saison 2007/2008: Konrad Wilczynski (Füchse Berlin), 237 Tore (128 Siebenmeter)
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Saison 2008/2009: Savas Karipidis (MT Melsungen), 282 Tore (116 Siebenmeter)
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Saison 2008/2009: Savas Karipidis (MT Melsungen), 282 Tore (116 Siebenmeter)
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Saison 2009/2010: Hans Lindberg (HSV Hamburg), 257 Tore (135 Siebenmeter)
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Saison 2009/2010: Hans Lindberg (HSV Hamburg), 257 Tore (135 Siebenmeter)
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Saison 2010/2011: Anders Eggert (SG Flensburg-Handewitt), 248 Tore (132 Siebenmeter)
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Saison 2010/2011: Anders Eggert (SG Flensburg-Handewitt), 248 Tore (132 Siebenmeter)
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Saison 2011/2012: Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen), 247 Tore (84 Siebenmeter)
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Saison 2011/2012: Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen), 247 Tore (84 Siebenmeter)
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Saison 2012/2013: Hans Lindberg (HSV Hamburg), 235 Tore (99 Siebenmeter)
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Saison 2012/2013: Hans Lindberg (HSV Hamburg), 235 Tore (99 Siebenmeter)
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