Handball

Montpellier-Spieler verhört

SID
Montpellier HB soll ein Liga-Spiel gegen Cesson-Rennes absichtlich verloren haben
© Getty

Spieler des Teams um den früheren Kieler Handballstar Nikola Karabatic sind im Zuge des Wettskandals beim französischen Meister Montpellier HB von der Polizei festgehalten und vernommen worden. Das berichtete die Nachrichtenagentur Sipa am Sonntagabend.

Eine Sprecherin von Montpellier bestätigte der Nachrichtenagentur AP, dass die Polizei nach dem Auswärtsligaspiel bei Paris Saint-Germain mit mehreren Spielern von Montpellier gesprochen habe.

TV-Bilder zeigten, wie Karabatic und einige andere Akteure nach TV-Interviews zur 24:38-Niederlage in Paris von Polizeibeamten in Zivil zu bereitstehenden Autos geführt wurden.

Absichtliche Niederlage?

Hintergrund der Aktion ist der Verdacht gegen mehrere Spieler von Montpellier, in der vergangenen Saison eine Meisterschaftspartie absichtlich verloren zu haben. Bei dem verdächtigen Spiel handelt es sich um die Begegnung gegen Cesson-Rennes vom 12. Mai, die Montpellier 28:31 verlor.

Ehefrauen, Freundinnen und andere nahe Bekannte und Verwandte sollen Geld auf die Niederlage gesetzt haben.

Montpellier war in der Champions League am vergangenen Donnerstag Gegner des Bundesligisten SG Flensburg-Handewitt (37:37).

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