Deutsche Handballer unterliegen Serbien

SID
Samstag, 22.09.2012 | 17:32 Uhr
Bundestrainer Martin Heuberger (r.) im Gespräch mit Adrian Pfahl (l.)
© Getty

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft ist mit einer Niederlage in die beiden Länderspiele gegen Serbien gestartet. Das Team von Bundestrainer Martin Heuberger verlor mit 31:33 (15:16).

Im ersten von zwei Testvergleichen mit dem Vizeeuropameister kassierte das DHB-Team am Samstag in Schwerin eine 31:33 (15:16)-Niederlage. Bester deutscher Torschütze war Uwe Gensheimer mit neun Treffern. Am Sonntag trifft die um zahlreiche Nachwuchskräfte ergänzte Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) in Rostock erneut auf die Serben, bevor es am 1. November in Mannheim im ersten EM-Qualifikationsspiel gegen Montenegro ernst wird.

Gegen die Serben setzte Heuberger, der kurzfristig auf Spielmacher Michael Haaß verzichten musste, zunächst auf eine 6:0-Deckung - allerdings ohne Erfolg. Heubergers Vorgänger Heiner Brand musste als Zuschauer in der Sport- und Kongresshalle Schwerin beobachten, wie der EM-Zweite die Abstimmungsprobleme in der DHB-Defensive schonungslos ausnutze. Bis zur 9. Minute zog Serbien auf 7:2 davon. Erst nach einer Auszeit fing sich das deutsche Team und kam vor allem dank des treffsicheren Uwe Gensheimer wieder an Serbien heran.

DHB-Team gibt Führung aus der Hand

In der zweiten Hälfte setzten die Deutschen angeführt von Routinier Dominik Klein, der sein 150. Länderspiel bestritt, ihren Lauf zunächst fort. In der 35. Minute ging das Heuberger-Team sogar erstmals in Führung. Der eingewechselte Torhüter Carsten Lichtlein gab mit starken Paraden Sicherheit, vor allem über die Außenpositionen steigerte sich die DHB-Auswahl und zog in der 48. Minute auf 27:24 davon. Doch danach verlor das deutsche Team erneut den Faden und gab die Partie doch noch aus der Hand.

Neben Montenegro trifft Deutschland in der Qualifikationsgruppe 2 für die EM-Endrunde auf Israel und Tschechien. Nur die beiden besten Teams und der beste Drittplatzierte der sieben Vierer-Gruppen sind im kommenden Januar in Dänemark dabei.

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