Dienstag, 21.08.2012

Supercup: Kiel - Flensburg 29:26

Kiel gewinnt Nordderby - schon wieder...

Der THW Kiel ist mit einem souveränen Sieg in die neue Saison gestartet und hat seinen Titel im Handball-Supercup verteidigt. Der Triple-Sieger der vergangenen Spielzeit gewann am Dienstagabend in der Münchner Eissporthalle vor 6.159 Zuschauern 29:26 (14:14) gegen die SG Flensburg-Handewitt. Damit ging Flensburg im 13. Pflichtspiel in Serie als Verlierer gegen den THW vom Feld. Von den nationalen Konkurrenten gelang zuletzt am 4. Mai 2011 dem SC Magdeburg ein Erfolg gegen die Kieler.

Flensburg kann sich fast auf den Kopf stellen, gegen Kiel ist einfach nichts zu holen
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Flensburg kann sich fast auf den Kopf stellen, gegen Kiel ist einfach nichts zu holen

"Auch wenn wir wissen, dass wir uns noch steigern müssen, haben wir verdient gewonnen", sagte Kiels Trainer Alfred Gislason. Flensburgs Coach Ljubomir Vranjes sah das ähnlich: "Wir haben sehr viele einfache Fehler gemacht. Das hat Kiel bestraft."

In der Neuauflage des DHB-Pokal-Finales der vergangenen Saison starteten die Flensburger unbeeindruckt und setzten den deutschen Rekordmeister von Anfang an unter Druck. So hatte sich die Spielgemeinschaft schon nach fünf Minuten mit 4:1 in Front gebracht. Doch der Titelverteidiger konterte mit vier Treffern in Serie.

Fortan entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der die Führung zwischen beiden Teams im Minutentakt wechselte. Bei Kiel spielte sich vor allem der für den abgewanderten Leistungsträger Kim Andersson geholte Marko Vujin in den Vordergrund. Er war bester Werfer mit neun Toren. Den Flensburgern reichten derweil auch je sechs Treffer von Holger Glandorf und Anders Eggert nicht zum Sieg.

Der serbischen Nationalspieler Vujin setzte seine Mitspieler immer wieder gekonnt in Szene und erzielte mit sechs Toren die meisten Treffer in der ersten Halbzeit. Das Flensburger Spiel war dagegen nur schwer auszurechnen. Vor dem Seitenwechsel trugen sich gleich acht Akteure in die Torschützenliste ein.

Die Torschützenkönige der letzten 10 Jahre
Saison 2005/2006: Gudjon Valur Sigurdsson (VfL Gummersbach), 264 Tore (69 Siebenmeter)
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Saison 2005/2006: Gudjon Valur Sigurdsson (VfL Gummersbach), 264 Tore (69 Siebenmeter)
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Saison 2006/2007: Kyung-Shin Yoon (HSV Hamburg), 236 Tore (88 Siebenmeter)
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Saison 2006/2007: Kyung-Shin Yoon (HSV Hamburg), 236 Tore (88 Siebenmeter)
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Saison 2007/2008: Konrad Wilczynski (Füchse Berlin), 237 Tore (128 Siebenmeter)
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Saison 2007/2008: Konrad Wilczynski (Füchse Berlin), 237 Tore (128 Siebenmeter)
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Saison 2008/2009: Savas Karipidis (MT Melsungen), 282 Tore (116 Siebenmeter)
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Saison 2008/2009: Savas Karipidis (MT Melsungen), 282 Tore (116 Siebenmeter)
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Saison 2009/2010: Hans Lindberg (HSV Hamburg), 257 Tore (135 Siebenmeter)
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Saison 2009/2010: Hans Lindberg (HSV Hamburg), 257 Tore (135 Siebenmeter)
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Saison 2010/2011: Anders Eggert (SG Flensburg-Handewitt), 248 Tore (132 Siebenmeter)
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Saison 2010/2011: Anders Eggert (SG Flensburg-Handewitt), 248 Tore (132 Siebenmeter)
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Saison 2011/2012: Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen), 247 Tore (84 Siebenmeter)
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Saison 2011/2012: Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen), 247 Tore (84 Siebenmeter)
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Saison 2012/2013: Hans Lindberg (HSV Hamburg), 235 Tore (99 Siebenmeter)
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Saison 2012/2013: Hans Lindberg (HSV Hamburg), 235 Tore (99 Siebenmeter)
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Saison 2013/2014: Marko Vujin (THW Kiel), 248 Tore (66 Siebenmeter)
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Saison 2013/2014: Marko Vujin (THW Kiel), 248 Tore (66 Siebenmeter)
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Saison 2014/2015: Robert Weber (SC Magdeburg), 271 Tore (99 Siebenmeter)
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Saison 2014/2015: Robert Weber (SC Magdeburg), 271 Tore (99 Siebenmeter)
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Djordjic verletzt, Kiel setzt sich ab

Nach dem Seitenwechsel stellte Kiel auf eine offensivere Abwehr um und kombinierte gefälliger. Flensburg hielt zwar weiterhin dagegen, doch die Konzentrationsschwächen im Abschluss häuften sich. Zudem musste der Flensburger Petar Djordjic nach 42 Minuten verletzt vom Feld.

Kurz darauf eilte Kiel mit vier Toren Vorsprung (22:18) davon und erhöhte in der 52. Minute auf eine Fünf-Treffer-Führung. Flensburg kam zwar vor allem dank eines starken Auftritts des deutschen Nationalspielers Holger Glandorf noch einmal zurück, doch verlor letztlich verdient.

Für beide Teams geht es schon am Wochenende in der Bundesliga weiter. Der THW trifft auf Gummersbach, die SG auf Essen.

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