Handballer gehen mit dickem Polster ins Qualifikations-Rückspiel

Noch 60 Minuten bis zur Weltmeisterschaft

SID
Freitag, 15.06.2012 | 10:54 Uhr
DHB-Coach Martin Heuberger wart vor dem Rückspiel gegen Bosnien vor Überheblichkeit
© Getty
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Die deutsche Nationalmannschaft ist nur noch 60 Minuten von der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2013 in Spanien entfernt. Das Rückspiel gegen Bosnien-Herzegowina scheint nach dem souveränen Sieg im Hinspiel vor einer Woche in Stuttgart (36:24) für das Team von Martin Heuberger nur noch Formsache zu sein.

Trotz eines komfortablen Zwölf-Tore-Vorsprungs warnt der Bundestrainer aber davor, die Partie am Sonntag (13.30 Uhr) in Sarajewo auf die leichte Schulter zu nehmen: "Wir haben uns ein gutes Polster erarbeitet, aber das ist kein Ruhekissen."

Ein Polster, das viel Druck von der Mannschaft nehmen dürfte. Denn nach der verkorksten EM im Januar und der damit verbundenen verpassten Olympia-Qualifikation würde der deutsche Männer-Handball bei einem Scheitern in Sarajewo in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.

Verschwinden durften die Spieler am vergangenen Samstag, Heuberger gab dem Team nach dem Sieg im Hinspiel zwei Tage frei. Am Dienstag bestellte der 48-Jährige die Mannschaft um Interims-Kapitän Oliver Roggisch dann ins Trainingslager nach Grassam. In der Nähe des Chiemsees bereitete sie sich auf das Rückspiel vor.

Mit einem klaren Ziel vor Augen. Die Spieler hätten sich geschworen, beide Spiele gegen die Bosnier zu gewinnen, betonte Heuberger.

12.000 frenetische Fans wollen deutschen Handballern einheizen

Dass ein Sieg im Rückspiel ein härteres Stück Arbeit werden dürfte als der Erfolg vor Wochenfrist in Stuttgart, ist allen bewusst. In der Olympic Hall Zetra werden 12.000 frenetische Fans ihr Team in der Hoffnung auf ein Handball-Wunder nach vorne peitschen.

"Ich bin froh, dass wir mit einem so klaren Vorsprung nach Sarajewo reisen können. Eine solche Partie ist wichtig für die Entwicklung der Mannschaft", erklärte Heuberger. Er selber verspüre eine gewisse Vorfreude auf die besondere Herausforderung.

Dabei muss der Bundestrainer wie schon im Hinspiel auf die verletzten Holger Glandorf, Patrick Groetzki und Michael Haaß verzichten. Im Rückraum sollen wieder Martin Strobl vom TBV Lemgo und der Flensburger Steffen Weinhold abwechselnd Spielmacher Haaß ersetzen.

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