WM-Quali: Playoff-Rückspiel

Desolates DHB-Team packt WM-Quali

SID
Sonntag, 17.06.2012 | 15:38 Uhr
Uwe Gensheimer und das DHB-Team haben sich für die WM 2013 qualifiziert
© spox
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Auch ohne Hexenkessel hat Außenseiter Bosnien-Herzegowina der deutschen Handball-Nationalmannschaft mächtig Angst eingejagt: Das Team von Bundestrainer Martin Heuberger zitterte sich am Sonntag im Playoff-Rückspiel gegen Bosnien-Herzegowina zwar zum Ticket für die Weltmeisterschaft 2013 in Spanien, verlor aber nach einem desolaten Auftritt mit 24:33 (12:15).

"Ich kann es mir auch nicht so ganz erklären. Offenbar waren wir zu gehemmt, bei dem ein oder anderen hat die Konzentration gefehlt", sagte Heuberger.

Mit dem 36:24 (18:7) im Hinspiel in Stuttgart hatte sich das deutsche Team eine Woche zuvor eine glänzende Ausgangsposition erarbeitet, es verspielte sein dickes Polster am Sonntag in Sarajewo aber beinahe noch komplett.

Für das zweite Duell hatte Heuberger ursprünglich vor allem eines gefordert: "In diesem Hexenkessel müssen wir die Ruhe bewahren."

Mit 12.000 frenetischen Fans, die ihre Mannschaft in der Hoffnung auf ein Handball-Wunder lautstark nach vorne peitschen, hatten der Bundestrainer und sein Team gerechnet. Doch in der Olympic Hall Zetra blieb es still und die Tribünen mit 1700 Zuschauern fast leer. Das Zwölf-Tore-Polster für das deutsche Team aus dem Hinspiel schreckte die meisten Fans offenbar zu sehr - zu Unrecht, wie sich schnell zeigte.

Sensation nur um Haaresbreite verpasst

Die nicht erschienenen Anhänger verpassten, wie die heimische Mannschaft um ein Haar die Sensation geschafft hätte. Das deutsche Team schrammte nur mit Mühe an einer Blamage vorbei.

Anders als im Hinspiel konnte die Heuberger-Sieben, in der abermals die verletzten Holger Glandorf, Patrick Groetzki und Michael Haaß fehlten, nie davon eilen. Im Gegenteil. Sie leistete sich zu viele Fehlpässe und große Abschlussschwächen im Angriff. Bosnien-Herzegowina erarbeitete sich eine Konterchance nach der anderen und ging mit drei Toren Vorsprung in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel bot sich ein ähnliches Bild: Die deutsche Auswahl agierte weiter viel zu überhastet, die Bosnier erzielten nerven- und willensstark ihre Treffer.

23:33 in Rückstand...

Das Polster der deutschen Auswahl schrumpfte weiter unaufhörlich, in 41. Minute waren es nur noch vier Treffer Vorsprung (15:23), in der 48. Minute (18:27) noch deren drei und in der 59. Minute (23:33) gar nur noch zwei.

Einzig Rückraumspieler Sven-Sören Christophersen überzeugte als bester deutscher Werfer mit sechs Treffern.

Bei der verkorksten Europameisterschaft im Januar in Serbien hatte der Weltmeister von 2007 sowohl die Olympia-Teilnahme in London als auch die direkte Qualifikation für die Titelkämpfe in Spanien vergeben.

Nach acht WM-Teilnahmen in Folge wäre der deutsche Männer-Handball bei einem Scheitern gegen Bosnien-Herzegowina vorerst international in der Bedeutungslosigkeit verschwunden.

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