Mittwoch, 02.05.2012

Füchse und Kiel treffen bereits im Halbfinale aufeinander

CL: Traum von deutschem Finale geplatzt

Der Traum von einem deutschen Endspiel in der Champions League ist schon vor dem Halbfinale geplatzt. Nach der Auslosung des Final-Four-Turniers am Mittwoch treffen Rekordmeister THW Kiel und die Füchse Berlin bereits in der Vorschlussrunde am 26. Mai in Köln aufeinander. Um das zweite Ticket für das Finale am 27. Mai kämpfen der spanische Vizemeister Atletico Madrid und der dänische Champion AG Kopenhagen.

Was für ein Duell im Halbfinale der Champions League: Die Füchse Berlin gegen den THW Kiel
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Was für ein Duell im Halbfinale der Champions League: Die Füchse Berlin gegen den THW Kiel

"Wir haben das sportlich schwierigste Los erwischt und spielen wahrscheinlich gegen den kommenden Champions-League-Sieger. Aber der Wille kann Berge versetzen. Das hat man in unserem Spiel gegen Leon gesehen. Wir haben keine Chance, aber die wollen wir nutzen", sagte Füchse-Präsident Frank Steffel der Nachrichtenagentur dapd.

Die Berliner waren zuletzt im Viertelfinal-Rückspiel gegen den spanischen Topklub Ademar Leon über sich hinausgewachsen und hatten einen Elf-Tore-Rückstand aus dem ersten Duell noch umgebogen.

Die Torschützenkönige der letzten 10 Jahre
Saison 2005/2006: Gudjon Valur Sigurdsson (VfL Gummersbach), 264 Tore (69 Siebenmeter)
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Saison 2005/2006: Gudjon Valur Sigurdsson (VfL Gummersbach), 264 Tore (69 Siebenmeter)
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Saison 2006/2007: Kyung-Shin Yoon (HSV Hamburg), 236 Tore (88 Siebenmeter)
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Saison 2006/2007: Kyung-Shin Yoon (HSV Hamburg), 236 Tore (88 Siebenmeter)
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Saison 2007/2008: Konrad Wilczynski (Füchse Berlin), 237 Tore (128 Siebenmeter)
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Saison 2007/2008: Konrad Wilczynski (Füchse Berlin), 237 Tore (128 Siebenmeter)
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Saison 2008/2009: Savas Karipidis (MT Melsungen), 282 Tore (116 Siebenmeter)
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Saison 2008/2009: Savas Karipidis (MT Melsungen), 282 Tore (116 Siebenmeter)
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Saison 2009/2010: Hans Lindberg (HSV Hamburg), 257 Tore (135 Siebenmeter)
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Saison 2009/2010: Hans Lindberg (HSV Hamburg), 257 Tore (135 Siebenmeter)
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Saison 2010/2011: Anders Eggert (SG Flensburg-Handewitt), 248 Tore (132 Siebenmeter)
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Saison 2010/2011: Anders Eggert (SG Flensburg-Handewitt), 248 Tore (132 Siebenmeter)
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Saison 2011/2012: Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen), 247 Tore (84 Siebenmeter)
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Saison 2011/2012: Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen), 247 Tore (84 Siebenmeter)
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Saison 2012/2013: Hans Lindberg (HSV Hamburg), 235 Tore (99 Siebenmeter)
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Saison 2012/2013: Hans Lindberg (HSV Hamburg), 235 Tore (99 Siebenmeter)
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Saison 2013/2014: Marko Vujin (THW Kiel), 248 Tore (66 Siebenmeter)
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Saison 2013/2014: Marko Vujin (THW Kiel), 248 Tore (66 Siebenmeter)
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Saison 2014/2015: Robert Weber (SC Magdeburg), 271 Tore (99 Siebenmeter)
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Saison 2014/2015: Robert Weber (SC Magdeburg), 271 Tore (99 Siebenmeter)
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"Da wollen wir anknüpfen. Die Mannschaft muss nicht motiviert werden. Es ist für uns ein historischer Erfolg beim Final Four dabei zu sein und damit zu den vier besten Mannschaften der Welt zu gehören", sagte Steffel vor dem Duell mit den Kielern, die sich am Dienstagabend bereits fünf Spieltage vor Saisonende ihre 17. deutsche Meisterschaft der Vereinsgeschichte gesichert hatten.

Kiel begegnet Füchsen mit Respekt

Trotz der makellosen Bundesligabilanz von 58:0 Punkten geht der THW mit großem Respekt in das Spiel gegen Hauptstadtklub. "Es ist toll, dass auf jeden Fall ein deutsches Team in Finale steht", sagte THW-Geschäftsführerin Sabine Holdorf-Schust nach der Auslosung: "Wir hoffen natürlich, dass es der THW Kiel sein wird.

Es wird aber ganz schwer. Die Füchse haben im Viertelfinale gezeigt, dass sie für eine Überraschung gut sind." Die Kieler und die Füchse trafen in der laufenden Saison bereits dreimal aufeinander. Sowohl in den beiden Bundesligaduellen als auch im Achtelfinale des DHB-Pokals setzte sich jeweils der THW durch.

Neben dem Final Four der Champions League wurden am Mittwoch auch die Finalpaarungen der anderen Europapokal-Wettbewerbe ermittelt. Im Endspiel des EHF-Pokals darf Titelverteidiger Frisch Auf Göppingen am 19./20. Mai zunächst auswärts beim französischen Vertreter Dunkerque HB antreten, bevor eine Woche später in der heimischen Halle die Entscheidung fällt.

Im Finale des Europapokals der Pokalsieger reist die SG Flensburg-Handewitt zunächst zu Titelverteidiger VfL Gummersbach (19./20. Mai). Eine Woche später kommt es zum zweiten Duell in der Campushalle der SG.

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