Mittwoch, 18.04.2012

Sieg in Göppingen

Kiel braucht noch einen Sieg zum Titel

Der THW Kiel kann den Champagner für seine 17. Feier als deutscher Handballmeister schon einmal kalt stellen. Nach dem 33:23 (15:13) beim Altmeister Frisch Auf Göppingen fehlt dem Team von Trainer Alfred Gislason nur noch ein Sieg.

War mal wieder beste Werfer beim Tabellenführer aus Kiel: Filip Jicha
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War mal wieder beste Werfer beim Tabellenführer aus Kiel: Filip Jicha

Da gleichzeitig die SG Flensburg-Handwitt beim VfL Gummersbach mit 32:30 (15:14) siegte, muss Kiel seine Meisterfeier auf den 1. Mai im Heimspiel gegen den SC Magdeburg vertagen. Dann reicht ein Sieg auf jeden Fall, aufgrund der sehr guten Tordifferenz aber wohl auch schon ein Punkt zum Titel.

Die Torschützenkönige der letzten 10 Jahre
Saison 2005/2006: Gudjon Valur Sigurdsson (VfL Gummersbach), 264 Tore (69 Siebenmeter)
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Saison 2005/2006: Gudjon Valur Sigurdsson (VfL Gummersbach), 264 Tore (69 Siebenmeter)
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Saison 2006/2007: Kyung-Shin Yoon (HSV Hamburg), 236 Tore (88 Siebenmeter)
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Saison 2006/2007: Kyung-Shin Yoon (HSV Hamburg), 236 Tore (88 Siebenmeter)
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Saison 2007/2008: Konrad Wilczynski (Füchse Berlin), 237 Tore (128 Siebenmeter)
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Saison 2007/2008: Konrad Wilczynski (Füchse Berlin), 237 Tore (128 Siebenmeter)
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Saison 2008/2009: Savas Karipidis (MT Melsungen), 282 Tore (116 Siebenmeter)
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Saison 2008/2009: Savas Karipidis (MT Melsungen), 282 Tore (116 Siebenmeter)
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Saison 2009/2010: Hans Lindberg (HSV Hamburg), 257 Tore (135 Siebenmeter)
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Saison 2009/2010: Hans Lindberg (HSV Hamburg), 257 Tore (135 Siebenmeter)
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Saison 2010/2011: Anders Eggert (SG Flensburg-Handewitt), 248 Tore (132 Siebenmeter)
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Saison 2010/2011: Anders Eggert (SG Flensburg-Handewitt), 248 Tore (132 Siebenmeter)
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Saison 2011/2012: Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen), 247 Tore (84 Siebenmeter)
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Saison 2011/2012: Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen), 247 Tore (84 Siebenmeter)
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Saison 2012/2013: Hans Lindberg (HSV Hamburg), 235 Tore (99 Siebenmeter)
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Saison 2012/2013: Hans Lindberg (HSV Hamburg), 235 Tore (99 Siebenmeter)
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Saison 2013/2014: Marko Vujin (THW Kiel), 248 Tore (66 Siebenmeter)
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Saison 2013/2014: Marko Vujin (THW Kiel), 248 Tore (66 Siebenmeter)
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Saison 2014/2015: Robert Weber (SC Magdeburg), 271 Tore (99 Siebenmeter)
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Saison 2014/2015: Robert Weber (SC Magdeburg), 271 Tore (99 Siebenmeter)
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"Es war ein schwieriges Spiel, wir haben verdient gewonnen, aber nicht in dieser Höhe", hatte Gislason durchaus Komplimente für den Gegner parat. "Es hat lange gedauert, bis wir uns absetzen konnten", lautete sein Fazit. "Jetzt wollen wir auch gegen Magdeburg gewinnen und die Meisterschaft einfahren."

28. Spiel ohne Punktverlust

Göppingen konnte gegen den Angriffswirbel der Kieler wenig entgegen setzen. "Vom Ergebnis bin ich enttäuscht, aber nicht von der Leistung meiner Mannschaft", sagte Frisch-Auf-Trainer Velimir Petkovic.

Der Rekordmeister von der Förde blieb damit auch im 28. Meisterschaftsspiel in dieser Saison ohne Punktverlust, hatte aber schon das Auswärtsspiel im Viertelfinale der Champions League am kommenden Samstag bei den Kroaten von RK Zagreb im Kopf.

Jicha wieder bester Werfer

Die Gastgeber gingen in der in dieser Saison mit 5.600 Zuschauern erstmals restlos ausverkauften Halle in Göppingen zwar in der ersten Spielminute mit 1:0 in Führung, doch danach bestimmte Kiel das Geschehen.

Immer wenn Frisch Auf verkürzen konnte, drehte der THW kurz auf und sorgte wieder für eine sichere Führung. Allerdings musste Trainer Velimir Petkovic bei den Hausherren auf gleich vier seiner besten Akteure wegen Verletzung verzichten.

Bester Torschütze beim kommenden Meister war mit sieben Treffern (davon zwei Strafwürfe) Filip Jicha. Göppingen hatte in Momir Rnic mit acht Toren (davon zwei Strafwürfe) seinen besten Werfer.

Füchse Berlin nun auf Platz drei

Den dritten Platz, der direkt zur Champions-League-Teilnahme berechtigt, belegen nun wieder die Füchse Berlin. Die Füchse gewannen ihr Heimspiel gegen den Tabellen-16. Bergischer HC ungefährdet 35:27 (19:11).

Damit ist der HSV Hamburg, der am Dienstag einen 31:30-Erfolg gegen den TBV Lemgo vorgelegt hatte, wieder auf den vierten Rang zurückgefallen. Auf Rang fünf stehen unverändert die Rhein-Neckar Löwen, die bei Absteiger Eintracht Hildesheim klar mit 38:25 (22:12) siegten.

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Der THW kann den Champagner für seine 17. Feier als deutscher Meister schon einmal kalt stellen. Nach dem 33:23 (15:13) beim Altmeister Frisch Auf Göppingen fehlt dem Team von Trainer Gislason nur noch ein Sieg.

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