Beeindruckendes 36:28 (21:15)

THW Kiel deklassiert Füchse Berlin

SID
Mittwoch, 28.03.2012 | 23:02 Uhr
Filip Jicha war gegen die Füchse Berlin der beste Werfer auf seiten von THW Kiel
© Getty
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In beeindruckender Manier hat Tabellenführer THW Kiel auch das Spitzenspiel der Bundesliga gegen Verfolger Füchse Berlin gewonnen und sein Punktekonto auf sagenhafte 52:0 Punkte ausgebaut.

Mit einer Galavorstellung deklassierten die Zebras am Mittwochabend vor heimischer Kulisse beim 36:28 (21:15) die Gäste aus der Hauptstadt.

Trotz der deutlichen Niederlage bleiben die Berliner mit 42:10 Punkten weiterhin ärgster Verfolger des THW, bei dem Filip Jicha mit zehn Toren herausstach. Für die Füchse waren Iker Romero und Mark Bult jeweils sechsmal erfolgreich.

HSV Hamburg mit Pflichtsieg

Der Vierte HSV Hamburg löste beim 26:21 (14:12) beim HBW Balingen-Weilstetten seine Pflichtaufgabe.

Der VfL Gummersbach setzte sich zuhause gegen Eintracht Hildesheim 36:31 (16:13) durch, Frisch Auf Göppingen kam bei Abstiegskandidat Bergischer HC lediglich zu einem 27:27 (14:11).

Kiel in einer anderen Liga

"Kiel spielt dieses Jahr einfach in einer anderen Liga. Wir haben den unheimlich starken Rückraum der Kieler nie in den Griff bekommen", zollte Berlins Rückraumspieler Sven-Sören Christophersen der Topleistung des THW beim TV-Sender "Sport 1" Respekt.

Im Titelrennen scheinen die Zebras enteilt, alles andere als der Gewinn der Meisterschaft wäre "eine sportliche Katastrophe", betonte Filip Jicha: "Aber wir sollten dennoch immer auf dem Boden bleiben."

Nach einem ausgeglichenen Start nahmen die Kieler gegen Berlin das Heft in die Hand und setzten sich bis zur 10. Minute bereits auf 9:5 ab. Angeführt vom stark auftrumpfenden Jicha brillierte der THW in der Offensive und konnte so auch die eine oder andere Nachlässigkeit in der Abwehr leisten.

Routiniert spulte der Spitzenreiter sein Programm auch in der zweiten Hälfte ab. Zwar kamen die Gastgeber beim Stand von 19:22 (37.) noch einmal etwas näher heran, der klare Heimsieg der Kieler war aber zu keinem Zeitpunkt ernsthaft in Gefahr.

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