Sonntag, 04.12.2011

Rekordmeister Kiel besiegt Montpellier mit 34:31

Handball CL: Kiel auf Kurs, Berlin zittert

Rekordmeister THW Kiel liegt nach einem Prestigeerfolg auf Kurs, Debütant Füchse Berlin bangt dagegen in der Champions League um den Einzug ins Achtelfinale.

Der THW Kiel und Christian Zeitz (M.) sind nicht aufzuhalten
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Der THW Kiel und Christian Zeitz (M.) sind nicht aufzuhalten

Während Pokalsieger Kiel beim 34:31 (16:17)-Erfolg beim französischen Meister Montpellier HB seine Stärke eindrucksvoll demonstrierte und einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale gemacht hat, zahlten die Berliner Lehrgeld.

Nach einer unnötigen 29:32 (17:15)-Niederlage beim polnischen Spitzenklub KS Vive Kielce müssen die Füchse kräftig zittern.

Kiel festigt Platz zwei

Kiel revanchierte sich in Frankreich für die Hinspielniederlage und festigte durch den Erfolg Platz zwei in der Gruppe D.

Dabei mussten die Gäste nach 18 Minuten bereits ohne Ex-Nationalspieler Christian Zeitz auskommen. Der Weltmeister von 2007 brachte bei einem Tempogegenstoß der Gastgeber seinen Gegenspieler zu Fall und sah die Rote Karte.

Berlin hat nur noch einen Punkt Vorsprung

Der Berliner Vorsprung auf Kielce beträgt drei Spieltage vor dem Ende der Gruppenphase nur noch einen Zähler.

Die ersten vier Mannschaften der vier Sechser-Gruppen ziehen ins Achtelfinale ein. Der deutsche Meister HSV Hamburg hatte das Ticket für die Runde der besten 16 Mannschaften bereits vorzeitig gelöst.

Im Hexenkessel in Kielce erwischten die Füchse einen guten Start und hatten die Begegnung in der ersten Halbzeit im Griff. In der 26. Minute lagen die Gäste mit vier Toren vorne (15:11). Doch im zweiten Durchgang offenbarten die Berliner Schwächen in Abwehr und Angriff, einige unglückliche Schiedsrichterentscheidungen kamen hinzu.

Gummersbach und Flensburg-Handewitt ohne Blöße

Keine Blöße gaben sich derweil die deutschen Vertreter in den anderen europäischen Wettbewerben. Nach Titelverteidiger VfL Gummersbach steht auch die SG Flensburg-Handewitt im Achtelfinale des Pokalsieger-Cups.

Der Ex-Meister gewann sein Drittrunden-Rückspiel gegen den tschechischen Klub HC Banik Karvina 37:18 (19:9) und steht nach dem 37:23-Erfolg im Hinspiel in der Runde der letzten 16. Thomas Mogensen (6 Tore) und Viktor Szilágyi (6/1) waren die besten Torschützen der SG. "Wir haben es sehr gut gemacht", meinte SG-Coach Ljubomir Vranjes.

Die Torschützenkönige der letzten 10 Jahre
Saison 2005/2006: Gudjon Valur Sigurdsson (VfL Gummersbach), 264 Tore (69 Siebenmeter)
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Saison 2005/2006: Gudjon Valur Sigurdsson (VfL Gummersbach), 264 Tore (69 Siebenmeter)
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Saison 2006/2007: Kyung-Shin Yoon (HSV Hamburg), 236 Tore (88 Siebenmeter)
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Saison 2006/2007: Kyung-Shin Yoon (HSV Hamburg), 236 Tore (88 Siebenmeter)
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Saison 2007/2008: Konrad Wilczynski (Füchse Berlin), 237 Tore (128 Siebenmeter)
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Saison 2007/2008: Konrad Wilczynski (Füchse Berlin), 237 Tore (128 Siebenmeter)
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Saison 2008/2009: Savas Karipidis (MT Melsungen), 282 Tore (116 Siebenmeter)
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Saison 2008/2009: Savas Karipidis (MT Melsungen), 282 Tore (116 Siebenmeter)
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Saison 2009/2010: Hans Lindberg (HSV Hamburg), 257 Tore (135 Siebenmeter)
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Saison 2009/2010: Hans Lindberg (HSV Hamburg), 257 Tore (135 Siebenmeter)
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Saison 2010/2011: Anders Eggert (SG Flensburg-Handewitt), 248 Tore (132 Siebenmeter)
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Saison 2010/2011: Anders Eggert (SG Flensburg-Handewitt), 248 Tore (132 Siebenmeter)
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Saison 2011/2012: Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen), 247 Tore (84 Siebenmeter)
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Saison 2011/2012: Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen), 247 Tore (84 Siebenmeter)
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Saison 2012/2013: Hans Lindberg (HSV Hamburg), 235 Tore (99 Siebenmeter)
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Saison 2012/2013: Hans Lindberg (HSV Hamburg), 235 Tore (99 Siebenmeter)
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Saison 2013/2014: Marko Vujin (THW Kiel), 248 Tore (66 Siebenmeter)
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Saison 2013/2014: Marko Vujin (THW Kiel), 248 Tore (66 Siebenmeter)
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Saison 2014/2015: Robert Weber (SC Magdeburg), 271 Tore (99 Siebenmeter)
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Saison 2014/2015: Robert Weber (SC Magdeburg), 271 Tore (99 Siebenmeter)
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Drei deutsche Teams in der nächsten EHF-Cup-Runde

Im EHF-Cup sind die Rhein-Neckar Löwen, der SC Magdeburg und Titelverteidiger FA Göppingen in die nächste Runde eingezogen. Die Löwen setzten sich im Rückspiel beim niederländischen Klub OCI Lions mit 38:27 (20:11) durch.

Bereits das Hinspiel ging mit 42:30 klar an das Team von Trainer Gudmundur Gudmundsson.

Der SC Magdeburg gewann das Rückspiel der dritten Runde beim HC Izvidac Ljubusk/Bosnien 28:27 (16:13) und verwaltete erfolgreich den 48:24-Erfolg aus dem Hinspiel in Magdeburg. Göppingen reichte in eigener Halle das 34:25 (19:14) gegen den ungarischen Klub Tatabanya KC. Das Hinspiel war mit 28:26 noch deutlich knapper ausgegangen.

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